Heftige Regenfälle, Überschwemmungen und zerstörte Häuser: Der Zyklon „Gezani“ hat auf Madagaskar eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 38 Menschen kamen ums Leben, tausende verloren ihr Zuhause.
Zyklon „Gezani“ verwüstet Madagaskar: Mindestens 38 Tote nach schwerem Sturm

Der Tropensturm „Gezani“ hat den Inselstaat Madagaskar schwer getroffen. Nach Angaben der Behörden starben mindestens 38 Menschen infolge der Unwetter. Zahlreiche weitere Personen werden vermisst oder verletzt gemeldet.
Besonders betroffen sind mehrere Regionen im Norden und Osten des Landes. Heftige Regenfälle führten zu massiven Überschwemmungen, Flüsse traten über die Ufer, Straßen wurden unpassierbar. Ganze Dörfer standen zeitweise unter Wasser.
Cyclone Gezani is currently devastating the city of Tamatave, Madagascar. We need your prayers! pic.twitter.com/RR4kui6Zfu
— Jacques Rajaona (@rajajy2610) February 10, 2026
Tausende Menschen obdachlos
Nach ersten Schätzungen mussten tausende Bewohner ihre Häuser verlassen. Viele Unterkünfte wurden durch die starken Winde beschädigt oder vollständig zerstört. Notunterkünfte wurden eingerichtet, Hilfsorganisationen verteilen Lebensmittel, Trinkwasser und medizinische Versorgung.
Die Infrastruktur des Landes ist stark beeinträchtigt. Stromleitungen wurden gekappt, Verkehrsverbindungen unterbrochen. In einigen Gebieten erschweren Schlamm und zerstörte Brücken die Rettungsarbeiten erheblich.
Madagaskar besonders anfällig für Tropenstürme
Madagaskar wird regelmäßig von schweren Zyklonen heimgesucht – vor allem während der Regenzeit zwischen November und April. Aufgrund der geografischen Lage im Indischen Ozean trifft es den Inselstaat immer wieder mit voller Wucht.
Cyclone Gezani.
— Sozy (@SozyToditsara) February 11, 2026
School, offices and everything closed today.
📷Photos and vids from gym friends. pic.twitter.com/xr2Acz2oGw
Viele Regionen sind nur unzureichend gegen extreme Wetterereignisse geschützt. Armut, schwache Infrastruktur und abgeholzte Wälder verschärfen die Folgen solcher Naturkatastrophen zusätzlich.
Die Behörden warnen weiterhin vor anhaltenden Regenfällen und möglichen Erdrutschen. Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck daran, Betroffene zu erreichen und weitere Schäden zu verhindern.








