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Paketbote stirbt wegen Black Friday

Der Paketbote überarbeitete sich aufgrund des Black Fridays. Nach einer 14-Stunden-Schicht ist er auf tragische Weise verstorben.

Foto: NF24 / Canva

Beim Black Friday geht es wild zu: Angebote, Rabatte und Schnäppchen. So kurz vor Weihnachten nutzen viele den Tag zum Geschenke kaufen. Andere wiederum gönnen sich selbst was und arbeiten ihre Wunschliste ab.

Für Paketboten ist der Black Friday weniger positiv: Diese müssen mehr Pakete als üblich ausstellen. Für einen DPD-Kurier endete der Black Friday auf tragischerweise tödlich.  

Tödliche 14-Stunden-Schicht

Ein DPD-Kurier wurde Tod in seinem Fahrzeug vorgefunden. Zuvor hatte er sieben Tage die Woche gearbeitet – manche Tage 14 Stunden pro Schicht. Paketbote Warren Norton verstarb im Alter von 49 Jahren. Er wollte noch vor dem Feiertag den 25. November so viele Pakete wie möglich zuzustellen.

Seine Kollegen fanden ihn gestern in Dartford in Großbritannien Tod über dem Lenkrad seines Citroën-Vans auf dem DPD-Depot. „Warren hat in letzter Zeit so viel gearbeitet, wie er konnte, um so viele Pakete wie möglich auszuliefern“, so ein Kollege.

Zeit- und Arbeitsdruck

Weiter heißt es: „Die Manager bei DPD versuchen, dich dazu zu überreden, mehr Tage und länger zu arbeiten. Sie wissen, dass wir Selbstständige sind. Die Lagerhalle muss um jeden Preis von Paketen befreit werden.“

Die Arbeiter, die ihn fanden, dachten zunächst, er würde vor Erschöpfung in seinem Lieferwagen schlafen. Als sie ihn entdeckten, klopften sie an das Fenster, aber er reagierte nicht. Als er sich nicht rührte, schlugen die anderen Kuriere das Fenster ein. Als sie es schafften, die Tür zu öffneten, fiel er aus dem Lieferwagen auf den Boden.

Es wurde versucht, ihn mithilfe von Herz-Lungen-Massage und einem Defibrillator wiederzubeleben, aber er wurde noch am Tatort für tot erklärt. Rund zwei Jahre lang hatte er für die DPD gearbeitet – nun ist er tot. Norton hinterlässt eine 14-jährige Tochter.

YY
Quellen: thesun.co.uk