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Studentin droht mit Nuklear-Reaktorsprengung

Mit einer atomaren Katastrophe droht eine Studentin. Wenn nicht ihre Bedingungen erfüllt werden, sprengt sie den Nuklear-Reaktor der Universität mitten in der Stadt!

Warnung vor nuklearer Verstrahlung
Foto: Depositphotos

College Football ist in den USA viel mehr als nur Sport – Viele Studenten identifizieren sich sehr stark mit ihren Teams. Es ist nicht selten, dass in einem College Football-Stadion bis zu 100.000 Menschen platz finden.

Doch nun ging die Liebe zu Ihrem Team etwas zu weit:

Eine Studentin der University of Utah, die laut Polizei damit gedroht haben soll, einen Atomreaktor in die Luft zu jagen, falls das Footballteam der Utes am Samstag nicht gewinnt, wurde festgenommen.

Androhung einer terroristischen Straftat

Die 21-jährige Frau wurde am Mittwoch in das Gefängnis von Salt Lake County eingeliefert, wo nun gegen sie wegen einer terroristischen Drohung ermittelt wird.

Am Samstag empfing das Footballteam der University of Utah im Rice-Eccles-Stadion den San Diego State. Die Frau „postete vor dem Spiel Gewaltdrohungen“ auf der App Yik Yak und erklärte, dass „wenn das Football-Team das Spiel nicht gewinnen würde, würde sie den Atomreaktor in der Universität von Utah in die Luft jagen, was zu einer Massenvernichtung führen würde“, wie es in einer eidesstattlichen Erklärung der Polizei heißt.

Die Polizei stellt in ihrer eidesstattlichen Erklärung fest, dass die Studentin Kenntnis von dem Atomreaktor hat und „weiß, wo sich der Reaktor befindet, und den Unterricht in demselben Gebäude besucht, in dem der Reaktor untergebracht ist“.

Nicht die erste Festnahme nach Terror-Androhungen durch Studenten

Die Verhaftung erfolgte nur wenige Wochen nach der Festnahme eines 19-jährigen Studenten der U.S.A., der ebenfalls die App Yik Yak benutzt haben soll, um eine Bombendrohung gegen das Spencer Fox Eccles Business Building auszusprechen. Als dieser Student verhaftet wurde, sagte er, die angeblichen Drohungen seien ein Scherz gewesen und er habe nicht die Absicht gehabt, die Anschläge zu verüben.

rb