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Tödlicher Unfall bei Ikea

Ein tragischer Unfall bei Ikea in Bayern endet tödlich!

Foto: NF24 / Canva

Für die Jugendlichen Auto Tuning-Fans sollte es ein Abend wie viele andere werden. Doch der vergangene Freitag wurde ihnen zum Verhängnis. Dabei starb eine 21-jährige Frau.

Als Fans des Auto-Tunings ist die Gruppe an den individuellen Modifikationen von Autos interessiert. Das soll die Leistung, die Fahreigenschaft oder das Design des Autos verbessern. Dass der Spaß, tödlich enden würde, war den jungen Erwachsenen nicht klar.

PS-Rambo mit Mercedes SUV

Das Paar – Marco und seine Freundin sollen Zeit an der Aral-Tankstelle am Gablinger Weg in Augsburg verbracht haben – ein beliebter Treffpunkt der Tuning-Szene. Auch die Freunde des Paares waren vor Ort.

Dort seien die jungen Leute einem 53-jähriger Mann begegnet. Dieser habe mit den Auto-Fans eine Spritztour machen wollen. Das verhängnisvolle Angebot, nahm in nur 15 Sekunden einen schrecklichen Verlauf.

Die Jugendlichen stimmten der Spritztour zu. Marco setzte sich mit einem Kumpel auf die Rückbank des Autos. Seiner 21-jährigen Freundin setzt sich auf den Beifahrersitz, ihr sei hinten immer schlecht geworden.

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Am Steuer des Mercedes Brabus GLS 63 AMG mit 800 PS saß der 53-jährige Mann. Um genau zu sein, war er kein Unbekannter: Ihn hätte die Gruppe vor circa einem Monat an dem Tuning-Treffpunkt kennengelernt. Dieser soll von seiner eigenen Werkstatt geschwärmt haben. Vor allem darüber, dass einer seiner Kunden ein ganz besonderes Auto mit viel PS hätte.

Man dachte, der Mann würde flunkern. Doch dann am Freitag die Überraschung. Er kreuzte mit dem besagten Mercedes SUV an der Tankstelle auf.

„Wir haben uns gut verstanden. Er erzählte uns noch, dass er beim Autofahren inzwischen ruhiger geworden sei“, erinnert sich Marco.

Doch dann ging alles rasend schnell und die Spritztour wird zum Albtraum.

Verhängnisvolle Spritztour endet auf Ikea-Parkplatz

Die jungen Männer, die auf der Rückbank saßen, berichten: „Wir dachten, er fährt mit uns über die B17 auf die Autobahn. Doch stattdessen habe der 53-Jährige direkt zu Anfang, noch auf der Stuttgarter Straße beschleunigt. Auf über 200 km/h“.

Plötzlich sei der Wagen von der Straße mit zwei Kurven abgekommen und durch den angrenzenden Ikea-Parkplatz gekracht. Bei dieser Geschwindigkeit nicht überraschen. Das Auto wäre insgesamt dreimal abgehoben.

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Der Unfall kostet ein Menschenleben: Marcos Freundin überlebt nicht. Sie verstarb sofort wegen ihrer schweren inneren Verletzungen. Alle anderen überleben: Der Fahrer, Marco und sein Kumpel erleiden einen Schock und leichte körperliche Verletzungen.

Marco erzählt: „Wir fuhren los, 15 Sekunden später war sie tot“, Nun steht er mit seiner Clique auf dem Ikea-Parkplatz, um das Geschehene zu verarbeiten. An der Unglücksstelle befinden sich nun Grablichter und niedergelegte Blumen für seine tote Freundin.

Eine letzte Erinnerung bleibt: Um ihr zu Gedenken habe sich Marco gleich einen Tag nach dem tödlichen Unfall, die Tattoos seiner Freundin nachstehen lassen. Die Motive: Rosen und Schmetterlinge.

Nun ermittelt die Polizei gegen den 53-Jährigen. Dieser muss sich vermutlich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten.

YY
Quellen: RTL