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Wegen Putin: Frau tötet ihre eigene Tochter

Viele Menschenleben wurden durch den schrecklichen Krieg ausgelöscht. Dieser Fall ist besonders herzzerreisend.

Foto: NF24 / Canva

Der schreckliche Ukraine-Krieg hat schon viele unschuldige Leben gekostet. Beim aktuellste Grauen-Fall dürfte vielen der Atem aussetzen.  Eine verzweifelte Mutter hat Berichten zufolge ihre kleine Tochter erstochen und versucht, sich das eigene Leben zu nehmen. Vor der Tat hatte sie erfahren, dass ihr Mann von Wladimir Putin mobilisiert worden war.

Die Einberufung ihres Ehemannes führte zu einem hitzigen Streit zwischen den Eheleuten. Die Vierjährige starb, nachdem ihre Eltern in einen explosiven Streit über die Einberufung geraten waren. Die Folgen dieser tödlichen Auseinandersetzung kosteten einem unschuldigen Kind das Leben.

Einberufung mit Todesfolge

Die noch nicht identifizierte Ehefrau war entsetzt, als sie hörte, dass ihr Mann Ramin Aliev einberufen worden war, und flehte ihn an, nicht zu gehen. Der 29-Jährige hatte zuvor beim russischen Militär in der Luftaufklärung gedient und wurde in die Ukraine einberufen, nachdem Putin 300.000 Wehrpflichtige zum Dienst einberufen hatte.

Die zweifache Mutter soll im Haus der Familie im Dorf Barda „zusammengebrochen“ sein, als sie über Alievs Einsatz informiert wurde. Daraufhin rastete sie aus und versetzte ihrer vierjährigen Tochter einen tödlichen Stich ins Herz.

Lokalen Medien zufolge stach sie sich dann während des verhängnisvollen Streits selbst in den Unterleib. Der sechsjährige Sohn des Paares wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Trotz ihrer schweren Verletzungen wurde die Frau in der Region Perm notoperiert und erholt sich nun im Krankenhaus.

Zu dem erschütternden Fall wurde eine formelle Untersuchung eingeleitet, und die Mutter wird des „Mordes an einem Minderjährigen“ beschuldigt. Die Höchststrafe für dieses Verbrechen beträgt 30 Jahre Gefängnis.

Vor dem gemeldeten Blutbad hatte Aliev ein Jahrzehnt lang in der Armee gedient, hauptsächlich im militärischen Geheimdienst. Nach seinem Ausscheiden aus den Streitkräften arbeitete er als Ölbohrer.

Verzweifelte Fluchtversuche

In der offiziellen Darstellung des Vorfalls durch das russische Untersuchungskomitee wird die Mobilisierung nicht als Grund für die Auseinandersetzung genannt. In der Erklärung hieß es: „Die Verdächtige ging nach einem Streit mit ihrem Ehemann wegen eines geringfügigen Grundes, während sie zu Hause war, in das Zimmer ihrer 2016 geborenen Tochter und fügte ihr einen tödlichen Schlag ins Herz zu. Nach dem Mord an dem Kind versuchte die Verdächtige, sich das Leben zu nehmen.“

Der Vorfall kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland ankündigte, Hunderttausende von Männern an die Front zu schicken, um Putins Krieg zu unterstützen. Tausende von Demonstranten wurden in Russland verhaftet, als sie aus Empörung über den Einberufungsbefehl auf die Straße gingen.

Alleinstehende Männer versuchen verzweifelt, zu heiraten, um nicht in die Ukraine geschickt zu werden. Andere beeilen sich Berichten zufolge, sich als Pfleger für ältere Verwandte zu melden, um so dem Krieg zu entkommen.

Hunderttausende versuchen, aus Russland zu fliehen, und an den Grenzübergängen zu Kasachstan, Finnland und Georgien werden Warteschlangen gemeldet.

YY
Quellen: thesun.co.uk