Ein verwaistes Affenbaby aus Tokio sorgt für Rührung im Netz: Punch findet Trost in einem Kuscheltier und kämpft um Akzeptanz in seiner Affenfamilie. Seine rührenden Videos und die Unterstützung der Online-Community berühren viele Herzen.
Rührende Zoo-Story: Kuscheltier rettet verstoßenes Affenbaby

In den sozialen Medien hat ein verwaistes Affenbaby aus Tokio die Herzen vieler Menschen erobert: Punch, ein Japanmakak, wurde nach seiner Geburt von seiner Mutter zurückgewiesen und fand Trost in einem Kuscheltier von Ikea. Mittlerweile verfolgen Tausende von Nutzern online seine Bemühungen, sich wieder in die Affenfamilie zu integrieren.
Ein einsames Affenbaby
Das kleine Affenbaby Punch, erst acht Monate alt, ist im „Ichikawa Zoo“ in Tokio zu einer Online-Sensation geworden. Nach seiner Geburt im Juli wurde Punch von seiner Mutter verstoßen und war stark isoliert. Die Tierpfleger des Zoos hatten jedoch eine kreative Lösung parat: ein Kuscheltier-Affe von Ikea.
Zoo-Mitarbeiter greifen häufig zu solchen flauschigen Ersatzgefährten, um verlassene oder einsame Tiere zu unterstützen. Auch bei Punch zeigte dieser Ansatz Wirkung: Seit Monaten sind der echte Affe und sein künstlicher Freund unzertrennlich. Japanmakaken benötigen besonders in der frühen Lebensphase viel Körperkontakt und verbringen oft den Tag auf dem Rücken ihrer Mütter. Diese Nähe suchte Punch lange bei seinem Kuscheltier.
Emotionale Unterstützung durch das Kuscheltier
Das Ikea-Stofftier fungiert für Punch als eine Art Mutterersatz. Die rührenden Videos, die Punch und „Djungelskog“ zeigen, erhalten Tausende von Likes. Unter dem Hashtag „#hangintherepunch“ sammeln sich zahlreiche Kommentare mit Mitleidsbekundungen und aufmunternden Worten für das Jungtier. Nutzer äußern sich mit Sätzen wie: „Jetzt reicht es. Ich fliege rüber: Deine neue Mama kommt!“ oder „Warum weine ich bei diesem kleinen Affen?“ und hinterlassen unzählige Herzen und weinende Emojis.
Kampf um Akzeptanz in der Gruppe
Punch hat jedoch nicht nur mit der Ablehnung seiner Mutter zu kämpfen, sondern auch mit der restlichen Affen-Gruppe. Nach seiner Zurückweisung wollte auch der Rest der Affen nichts mit ihm zu tun haben. Viele Videos zeigen, wie das kleine Makakenbaby von älteren Tieren durch das Gehege gejagt und herumgeworfen wird. Selbst Versuche, sich anderen Jungtieren zu nähern, werden von deren Müttern mit Schlägen und Bissen beantwortet.
Die Online-Community kann sich offenbar gut in die Situation des kleinen Affen hineinversetzen: Zurückweisung und Einsamkeit scheinen in beiden Spezies ähnlich zu sein. Eine Nutzerin kommentiert: „Es tut weh, sich das anzugucken.“ Ein anderer schreibt: „Es wird Monate dauern, bis ich mich davon erholt habe.“
Positive Nachrichten aus dem Zoo
Die Tierpfleger des „Ichikawa Zoo“ geben jedoch Entwarnung: Es sei zwar selten, aber nicht ungewöhnlich, dass ein Jungtier um die Akzeptanz innerhalb der Gruppe kämpfen müsse. Man habe mit Widerstand aus der hierarchisch organisierten Gruppe gerechnet. Punch zeige jedoch „Widerstandsfähigkeit und mentale Stärke“, was seine Integration beschleunigen könne.
Der Hype um Punch
Der Hype um Punch hat mittlerweile auch die reale Welt erreicht: IKEA Singapur hat eine digitale Werbung mit dem Affenbaby geschaltet und kämpft Berichten zufolge mit Lieferengpässen. Das Kuscheltier „Djungelskog“ des schwedischen Möbelhauses ist in Japan, Südkorea und vielen Teilen der USA bereits ausverkauft.
Bildquelle: Alexas Fotos auf Pexels








