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Rabattaktion auf Lindt-Osterhasen bei Netto in Köln

Der Discounter Netto bietet in Köln den Lindt-Goldhasen mit einem Rabatt von bis zu 60 Prozent an, wodurch der Preis auf teils nur 1,29 Euro sinkt. Dies führt zu einer hohen Nachfrage und teils leeren Regalen in den Filialen.

Rabattaktion bei Netto: Lindt-Osterhasen zu stark reduzierten Preisen
Ank Kumar via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

In Köln sorgt eine Rabattaktion des Discounters Netto für Aufsehen, insbesondere im Hinblick auf den beliebten Lindt-Goldhasen. Der Preis für diesen Schokoladenosterhasen liegt regulär bei etwa 3,29 Euro, doch aktuell ist er bei Netto für teilweise nur 1,29 Euro erhältlich, was einem Rabatt von bis zu 60 Prozent entspricht. Diese Preisreduzierung zieht zahlreiche Käufer in die Filialen, wobei die 50-Gramm-Version in einigen Geschäften bereits ausverkauft ist.

Der günstigste Preis gilt für Mitglieder des Bonusprogramms „Netto Plus“. Kunden, die die App nicht nutzen, müssen 1,69 Euro zahlen, was dennoch unter dem regulären Preis liegt. Laut Informationen gibt es in Köln 45 Netto-Filialen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Beobachtungen in anderen deutschen Städten zeigen, dass das Produkt in einigen Filialen schnell vergriffen war.

Rabattaktion für Lindt-Goldhasen in Köln

Zusätzlich zu Netto hatte auch Kaufland den Lindt-Goldhasen zeitweise für rund 1,29 Euro im Angebot. Diese Rabattaktionen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Preise für Osterschokolade trotz gesunkener Kakaopreise für Verbraucher weiterhin hoch bleiben. Ein Händler in Hamburg hat den Lindt-Hasen sogar vorübergehend aus dem Sortiment genommen, da er die gestiegenen Einkaufspreise nicht an die Kunden weitergeben wollte.

Preisanalyse und Marktentwicklung

Die Gründe für die hohen Preise, trotz fallender Kakaonotierungen, erläutert Richard Müller, der Geschäftsführer des Süßwarenunternehmens Wawi. Er weist darauf hin, dass der Kakaomarkt in den letzten Jahren von hoher Volatilität geprägt war und die Endverbraucherpreise auf älteren Verträgen basieren. Daher bleiben die Preise für Osterprodukte auf einem ähnlichen Niveau wie die Weihnachtsartikel des Vorjahres.

Zusätzlich beeinflussen die aktuelle Iran-Krise und die damit verbundenen Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte die Transportkosten. Steigende Logistikkosten und teurere Verpackungsmaterialien wirken sich ebenfalls auf die gesamte Lieferkette aus. Müller erwartet eine spürbare Entlastung für Verbraucher frühestens zum Weihnachtsgeschäft 2026, mit einer stärkeren Entspannung ab 2027. Bis dahin könnte der Kauf des rabattierten Goldhasen die beste Option sein, sofern dieser noch verfügbar ist.

Bildquelle: Ank Kumar via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Ronny Winkler