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Galerien in Fürstenfeldbruck am 05.06.26: Und die Blumen riechen trotzdem

Zwei Künstlerinnen bespielen das Kunsthaus mit Collagen und Soundinstallationen zu Themen wie Liebe und Erinnerung. Renate Gier-Francke arbeitet mit Texten und Bildern, während Giulia Zabarella physische Räume erkundet und Geschichten einfängt.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

Zwei Künstlerinnen verschiedener Generation bespielen gemeinsam das Kunsthaus: Renate Gier-Francke mit federleichten Collagen zu oft bedeutungsschweren Texten und Giulia Zabarella mit einer raumfüllenden Soundinstallation zu Eindrücken und Begegnungen aus dem Südkaukasus. Themen wie Liebe, Flucht und Erinnerung fließen in Malerei, Grafik, Skulptur, Sound und Performance ein.

 

Für ihre Collagen schreibt die Künstlerin Renate Gier-Francke Textfragmente ohne Punkt und Komma mit Pinsel und Farbe auf feines Japanpapier, unterlegt Teile mit Blattsilber, fügt Bilder hinzu und lässt die Schichten mit Wachs zu einem Ganzen verschmelzen. In ihren skulpturalen Arbeiten verbinden sich einzelne Buchstaben zu raumfüllenden Architekturen. Seit vielen Jahren setzt sich Gier-Francke mit den Gedichten von Paul Celan und Ingeborg Bachmann auseinander, deren literarisches Werk von den Erfahrungen des Nationalsozialismus geprägt ist. Auch das jahrtausendealte Gilgamesch-Epos, das die Suche des jungen Königs von Uruk nach Unsterblichkeit erzählt, dient ihr als Inspirationsquelle.

 

Wo Gier-Francke mit literarischen Zeugnissen arbeitet, wendet sich Giulia Zabarella in Performances oder Sound- und Videoarbeiten den physischen Räumen zu, die Geschichten in sich tragen. Im Rahmen einer Residency in Georgien und Aserbaidschan macht sie sich 2019 auf die Suche nach Erzählungen und Eindrücken zum Thema Grenze, zu vergessenen Räumen, verlassenen Häusern und Ruinen. Ihre Soundarbeit „Come to the places of pain“ bringt ihre eigene Lebenswelt mit Eindrücken aus dem Südkaukasus in einen poetischen Zusammenklang. Dazu tauchen auf geknüllten Zetteln Erinnerungsfragmente auf, die auch die Betrachter*innen zu Fragen anregen: Wie ist der uns selbst umgebende Raum geprägt, welche Geschichten sind hier verborgen oder verschwunden? Teil der Arbeit „Come to the places of pain“ ist eine Autofahrt durch den Stadtraum, die am Eröffnungsabend auch durch Fürstenfeldbruck führen wird.

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Genre:

Galerien
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Tickets:

6.00 €
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Veranstalter:

Museum Fürstenfeldbruck
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Veranstaltungsort:

Museum Fürstenfeldbruck
Fürstenfeld 7e, 82256, Fürstenfeldbruck
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Termin:

Fr. 05.06.26 13:00

Bewertungen

Das Museum hat eine Vielzahl von Ausstellungen, die von den Besuchern als sehr interessant und gut gestaltet beschrieben werden. Es gibt eine Präsentation über die Goldenen 20er Jahre, eine Ausstellung über die Kriegsjahre nach dem Ersten Weltkrieg und eine Ausstellung über Pumuckl. Die Räume sind schön gestaltet und bieten genügend Platz, um die Ausstellungsstücke in Ruhe zu betrachten.

Die Besucher loben die Ausstellungen für ihre informative und ansprechende Gestaltung. Besonders beeindruckend sind die Gemälde und Konstruktionen, die auf zwei Stockwerken verteilt sind. Es gibt auch eine liebevoll erstellte Pumuckl-Ausstellung, die sowohl für große als auch kleine Fans geeignet ist.

Insgesamt wird das Museum sehr positiv bewertet und erhält eine Gesamtbewertung von 4,60/5 Sternen.

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