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Galerien in Fürstenfeldbruck am 19.06.26: Und die Blumen riechen trotzdem

Zwei Künstlerinnen präsentieren im Kunsthaus ihre Werke: Renate Gier-Francke mit Collagen und Giulia Zabarella mit einer Soundinstallation aus dem Südkaukasus. Themen wie Liebe und Erinnerung fließen in ihre Kunst ein.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

Zwei Künstlerinnen verschiedener Generation bespielen gemeinsam das Kunsthaus: Renate Gier-Francke mit federleichten Collagen zu oft bedeutungsschweren Texten und Giulia Zabarella mit einer raumfüllenden Soundinstallation zu Eindrücken und Begegnungen aus dem Südkaukasus. Themen wie Liebe, Flucht und Erinnerung fließen in Malerei, Grafik, Skulptur, Sound und Performance ein.

 

Für ihre Collagen schreibt die Künstlerin Renate Gier-Francke Textfragmente ohne Punkt und Komma mit Pinsel und Farbe auf feines Japanpapier, unterlegt Teile mit Blattsilber, fügt Bilder hinzu und lässt die Schichten mit Wachs zu einem Ganzen verschmelzen. In ihren skulpturalen Arbeiten verbinden sich einzelne Buchstaben zu raumfüllenden Architekturen. Seit vielen Jahren setzt sich Gier-Francke mit den Gedichten von Paul Celan und Ingeborg Bachmann auseinander, deren literarisches Werk von den Erfahrungen des Nationalsozialismus geprägt ist. Auch das jahrtausendealte Gilgamesch-Epos, das die Suche des jungen Königs von Uruk nach Unsterblichkeit erzählt, dient ihr als Inspirationsquelle.

 

Wo Gier-Francke mit literarischen Zeugnissen arbeitet, wendet sich Giulia Zabarella in Performances oder Sound- und Videoarbeiten den physischen Räumen zu, die Geschichten in sich tragen. Im Rahmen einer Residency in Georgien und Aserbaidschan macht sie sich 2019 auf die Suche nach Erzählungen und Eindrücken zum Thema Grenze, zu vergessenen Räumen, verlassenen Häusern und Ruinen. Ihre Soundarbeit „Come to the places of pain“ bringt ihre eigene Lebenswelt mit Eindrücken aus dem Südkaukasus in einen poetischen Zusammenklang. Dazu tauchen auf geknüllten Zetteln Erinnerungsfragmente auf, die auch die Betrachter*innen zu Fragen anregen: Wie ist der uns selbst umgebende Raum geprägt, welche Geschichten sind hier verborgen oder verschwunden? Teil der Arbeit „Come to the places of pain“ ist eine Autofahrt durch den Stadtraum, die am Eröffnungsabend auch durch Fürstenfeldbruck führen wird.

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Genre:

Galerien
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Tickets:

6.00 €
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Veranstalter:

Museum Fürstenfeldbruck
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Veranstaltungsort:

Museum Fürstenfeldbruck
Fürstenfeld 7e, 82256, Fürstenfeldbruck
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Termin:

Fr. 19.06.26 13:00

Bewertungen

Das Museum wird insgesamt sehr positiv bewertet. Es gibt Ausstellungen zu verschiedenen Themen, die alle sehr interessant und gut gestaltet sind. Besucher loben die informative Präsentation der Goldenen 20er Jahre sowie die Ausstellung über die Kriegsjahre und die Anfangszeit der Weimarer Republik. Die Räume sind schön gestaltet und bieten eine angenehme Atmosphäre für einen Besuch. Besonders positiv wird auch die Möglichkeit hervorgehoben, die Ausstellungen in Ruhe und ohne große Besuchermassen genießen zu können. Zudem gibt es auch spezielle Ausstellungen wie z.B. eine über Pumuckl, die sowohl für Kinder als auch Erwachsene interessant sind.

Die Ausstellungen im Museum sind liebevoll gestaltet und bieten viele Informationen zu den jeweiligen Themen. Besucher können sich auf interessante Ausstellungsstücke freuen, die auf zwei Stockwerken verteilt sind. Neben Gemälden und Konstruktionen gibt es auch eine spezielle Ausstellung über Pumuckl und Elli Kaut. Die Besucher loben die Detailgenauigkeit der Ausstellungsstücke und empfehlen, sich Zeit zu nehmen, um alles in Ruhe zu betrachten.

Insgesamt wird das Museum als sehr empfehlenswert bewertet und erhält eine Gesamtbewertung von 4,60/5 Sternen.

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