Vladimir Jurowski kehrt zum Ensemble der/gelbe/klang zurück, um die besondere Zusammenarbeit fortzusetzen. Seine künstlerische Präzision und Offenheit bereichern das Programm des Abends.
Klassische Konzerte in München am 10.07.26: Vladimir Jurowski

„Ich hoffe, dass unsere Arbeit fortgesetzt werden kann!“Mit diesen Worten verabschiedete sich Vladimir Jurowski, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, nach unserem letzten gemeinsamen Konzert im November 2024. Ein Satz, der nachhallte – als große Anerkennung, als Wunsch und als Versprechen. Nun ist es soweit: Jurowski kehrt zurück zum Ensemble der/gelbe/klang – und wir freuen uns außerordentlich, diese besondere Zusammenarbeit fortsetzen zu dürfen.Ein derart namhafter Dirigent der internationalen Musikszene, der sich mit spürbarer Neugier und Leidenschaft einem Kammerensemble widmet, ist keine Selbstverständlichkeit. Jurowski bringt seine künstlerische Präzision, seine Erfahrung und seine Offenheit in eine Musik ein, die von Experiment, Spiel und intellektuellem Witz lebt. Eine ideale Verbindung für das Programm des Abends — Mauricio Kagels „Acht Stücke der Windrose“.Kagels Werk gehört zu den eigenwilligsten und zugleich eindrucksvollsten Ensemblestücken des späten 20. Jahrhunderts. In acht Sätzen lässt der Komponist die Himmelsrichtungen musikalisch zu Wort kommen – von „Norden“ bis „Südwesten“. Doch geografisch geht es hier nur vordergründig zu. Vielmehr entfaltet sich eine imaginäre Weltreise, die durch Klangfarben, Rhythmen, musikalische Zitate und ironische Brechungen geprägt ist. Kagel arbeitet mit Erwartung und Überraschung, mit Kollisionen von Stilen und Klängen. Dabei entsteht ein Stück Musiktheater ohne Bühne – voll mitreißender Energie und feinster kompositorischer Balance. Dass Jurowski sich gerade für dieses Werk entschieden hat, ist ein starkes Zeichen. Es zeigt seine Bereitschaft, sich mit der Klangsprache des 20. Jahrhunderts tief auseinanderzusetzen – und das in engem Austausch mit einem Ensemble, das für genau diese Musik brennt.Wir sind stolz auf diese erneute Begegnung!
Klassische Konzerte
20.00 €
Schindel PR
schwere reiter
Dachauer Str. 114, 80636, München
Fr. 10.07.26 20:00
Bewertungen
Das Schwere Reiter Theater in München wird in den Bewertungen als modern, ansprechend und technisch auf dem neuesten Stand beschrieben. Die Performances werden als professionell und überzeugend wahrgenommen, wobei mit einfachen Mitteln anspruchsvolle Darbietungen gestaltet werden. Es wird positiv hervorgehoben, wie Themen wie Wohnungsnot, Obdachlosigkeit und die Verschmelzung von Realität und Phantasie kreativ umgesetzt werden.
Das Theater wird als Ort mit tollen Ideen und beeindruckenden Inszenierungen beschrieben. Die Aufführungen werden als empfehlenswert angesehen und erzeugen eine gewisse Betroffenheit beim Publikum. Es wird darauf hingewiesen, dass das Stück „TITANIC II“ auf eindrucksvolle Weise Fragen zur Natur und unserem Umgang mit ihr aufwirft.
Ein weiteres Performance-Stück im Theater wird als vielschichtig und facettenreich beschrieben. Es werden verschiedene Episoden und Portraits präsentiert, die sich mit Themen wie der Bundeswehr, Selbst- und Fremdbildern sowie historischen Bezügen auseinandersetzen. Es wird positiv hervorgehoben, dass das Stück verschiedene Perspektiven aufzeigt, ohne eine klare wertende Stellungnahme einzunehmen.
Insgesamt wird das Schwere Reiter Theater in den Bewertungen als empfehlenswerter Veranstaltungsort mit vielfältigen und anspruchsvollen Darbietungen beschrieben, der eine breite Palette von Themen und künstlerischen Ansätzen präsentiert. Es erhält eine Gesamtbewertung von 4,50/5 Sternen.









