In München wird die beliebte Operette „Die Csárdásfürstin“ in der Pasinger Fabrik neu erzählt. Regisseurin Franziska Reng und Musikalischer Leiter Andreas P. Heinzmann schaffen eine lebendige Inszenierung.
Oper in München am 24.07.26: Die Csárdásfürstin

In der kommenden Spielzeit zeigt Münchens kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik eine der beliebtesten Operetten überhaupt – Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ – ein zeitloser Klassiker neu erzählt. Mitreißende Melodien und sprühender Witz laden dazu ein, mit der Chansonnière Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim mitzufiebern, wenn Irrungen und Wirrungen ihre Liebe auf die Probe stellen.
Regisseurin Franziska Reng und Musikalischer Leiter Andreas P. Heinzmann schaffen eine lebendige Inszenierung, die das Publikum nah an die Figuren heranführt und ihre inneren Welten von Sehnsucht, Leidenschaft und Konflikten sichtbar macht.
Über das Werk
Uraufgeführt 1915 mitten im Ersten Weltkrieg, erzählt „Die Csárdásfürstin“ die Geschichte der ungarischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu, die ihren eigenen Weg gehen will. Liebe, Intrigen und gesellschaftliche Zwänge prägen das Geschehen, doch hinter der mitreißenden Musik verbergen sich universelle Themen: Selbstbestimmung, Mut und das Bewusstsein, dass alles vergänglich ist und dass es sich lohnt, den Moment umso mehr zu leben.
Inhalt
„Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán spielt in Budapest und Wien. Im Zentrum steht Sylva Varescu, eine für ihre Zeit bemerkenswert selbstbewusste Frau. Sie träumt von einem Leben mit Edwin – jedoch nur, wenn sie dabei sie selbst bleiben darf und nicht den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen muss. Auch Edwin steht zwischen Liebe und Pflicht: Er liebt Sylva, wagt es jedoch zunächst nicht, sich gegen seine Familie und eine bereits arrangierte Verbindung zu stellen.
So geraten beide immer wieder zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Leidenschaft und Resignation. Sie finden zueinander, verlieren sich wieder und stehen mehrfach vor der Frage, welchen Weg sie wirklich gehen wollen. Am Ende – schließlich ist es eine Operette -scheint doch noch ein Happy End möglich.
Die Inszenierung
Die Neufassung für die Pasinger Fabrik arbeitet mit nur sechs Darstellenden, die sämtliche Facetten der Figuren lebendig werden lassen. Durch die Nähe zum Publikum werden ihre Gefühle, Wünsche und Konflikte unmittelbar erfahrbar. Szenen hinter dem Vorhang und in der Garderobe zeigen, was die Charaktere antreibt, während Humor, Tanz und Musik die Geschichte mitreißend und verspielt gestalten.
Publikumsnähe und Lebensgefühl
Das Lebensgefühl der Operette, durchzieht die gesamte Aufführung. In kraftvollen Worten heißt es: „Man lebt ja nur einmal! Und einmal ist keinmal!… Heut ist heut! … Weißt du wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!“
Die Inszenierung öffnet allen, erfahrenen Operettenliebenden wie Neugierigen, die Tür zu Sylvas Welt, voller Humor, Tanz, Musik und tief empfundener Emotionen.
Empfohlen ab 12 Jahren, Dauer: ca. 150 Minuten inkl. Paus
Kostenlose Einführungsveranstaltungen sonntags 1 Std. vor Beginn
Oper
31.00-51.00 €
Pasinger Fabrik GmbH
Pasinger Fabrik, Wagenhalle
August-Exter-Str. 1, 81245, München
Fr. 24.07.26 19:30
Bewertungen
Die Venue wird von den Besuchern mit 5,00/5 Sternen bewertet. In den Reviews wird die Bühne und das Bühnenbild als anfänglich bedenklich beschrieben, aber letztendlich als interessant und ungewöhnlich empfunden. Die Künstlerinnen und Künstler werden für ihre hervorragenden Stimmen gelobt und das Orchester wird als ausgezeichnet bezeichnet. Trotz minimalistischer Ausstattung und reduzierter Besetzung begleitet das Orchester die Aufführungen mit großer Präsenz und sorgt für ein unterhaltsames Erlebnis. Das Publikum zeigt seine Begeisterung mit Bravorufen und Pfiffen für die außergewöhnlichen Darbietungen.









