Louise reflektiert im Wald über ihre Beziehung und die Bedeutung von Nähe. In einer ungewöhnlichen Begegnung mit Fremden erfährt sie mehr über Liebe und Bindungsängste.
Theater in München am 04.11.26: Philophobia

Louise ist alleine im Wald. Sie hat sich in die Natur zurückgezogen, um in Ruhe über ihre Beziehung nachzudenken: Was will sie von der Zweisamkeit und wie sieht wirkliche Nähe aus? Als sie jedoch aus ihrem Zelt tritt, ist sie plötzlich nicht mehr alleine: 200 Fremde blicken sie erwartungsvoll an, treten aber nicht in Kontakt mit ihr. Zu Hilfe eilt Faust, der sich mit diesen „Anderen“ auskennt und vermeintlich auch mit der Liebe. Während die beiden über die penetranten Beobachter*innen und Bindungsängste diskutieren, legt sich allmählich die Nacht über den Wald und aus dem Dunkel tauchen weitere Gestalten auf: Eros und Tana, zwei Aliens auf einer geheimen Mission; Vampira, die sich ihr Gegenüber einverleibt und der Roboter Maria, der die Ankunft eines Mediators prophezeit.
In seiner ersten Arbeit am Münchner Volkstheater versammelt der Regisseur und Performancekünstler Heiki Riipinen die von der Gesellschaft als „anders“ Stigmatisierten am Lagerfeuer. In neuer Verbundenheit versuchen sie, die Angst vor der Liebe zu überkommen, um nicht länger allein zu sein. Alle in dieser fremdartigen Schicksalsgemeinschaft bringen eine eigene Geschichte vom Wunsch nach Verbindung und dessen Scheitern mit.
Sitzgelegenheiten auf Teppich, Sitzsäcken und Stühlen.
Theater
28.00-28.00 €
Münchner Volkstheater GmbH
Münchner Volkstheater
Tumblingerstraße 29, 80337, München
Mi. 04.11.26 20:00
Bewertungen
Das Venue erhält eine Bewertung von 4,55/5 Sternen. Laut den Bewertungen bietet das Theater eine großartige Atmosphäre und erstklassige Unterhaltung. Die Inszenierungen werden als dynamisch, mitreißend und überzeugend beschrieben. Das Ensemble wird als herausragend und engagiert gelobt, was zu einer perfekten Chemie auf der Bühne führt. Zudem wird die Vielfalt der Stücke und die Tiefe der Charaktere hervorgehoben.
Die Besucher loben auch die gute Platzierung im Theater und die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen der Stücke auseinanderzusetzen. Es wird erwähnt, dass einige Inszenierungen betroffen machen und wichtige gesellschaftliche Themen aufgreifen. Zudem wird positiv hervorgehoben, dass es nach einigen Aufführungen interessante Nachgespräche mit den Beteiligten gibt, die zusätzliche Einblicke und Informationen bieten.
Insgesamt wird das Venue als empfehlenswert und vielseitig gelobt, das eine breite Palette von Inszenierungen und Themen bietet, die sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen.









