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Theater in München am 26.04.26: Premiere: Eurydike und Orpheus

Orpheus und Eurydike erleben eine moderne Liebesgeschichte, die das Thema Unsterblichkeit und menschliche Hoffnung erforscht. Die Inszenierung von Anna Smolar kombiniert elementares Musiktheater mit zeitgenössischen Fragen.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

Nach einem Libretto von Robert Bolesto mit Musik von Jan Duszyński

Man wird ja wohl noch auf Unsterblichkeit hoffen dürfen
Orpheus, dem wohl bekanntesten Sänger der griechischen Antike, gelang es durch die Kunst seines Gesanges, Tiere und Elementarkräfte der Natur zu beherrschen. Doch das Unvermeidliche des menschlichen Schicksals, den Tod der Geliebten, vermochte er nicht abzuwenden. In einer nicht mehr fernen Gegenwart hat sich die Situation nicht grundlegend verändert: Menschen wissen zwar auf die Sekunde genau, wann sie sterben werden, ihr Todesdatum wird täglich auf medizinischer Grundlage aktualisiert. Aber die Unsterblichkeit des geliebten Menschen bleibt der unerfüllte Traum der Menschheit.

Orpheus ist Präsidentin einer Stiftung, die sich für das Einfrieren unheilbar kranker und toter Menschen einsetzt, um sie zu einem Zeitpunkt wieder aufzutauen, an dem das Problem des Todes gelöst sein wird. Ihre Partnerin Eurydike erfährt bei einer morgendlichen Routineuntersuchung, dass sie nur noch sechzig Minuten zu leben hat. Die verbleibende Zeit möchte sie an Orpheus‘ Seite verbringen. Sie weigert sich, sich einfrieren zu lassen.

Mit ihrem elementaren Musiktheater, einer modernen Fortschreibung musikalischer Traditionen von Monteverdi und Gluck, forscht die polnische Regisseurin Anna Smolar nach den Gründen für menschliches Hoffen: Liegt Rettung in der Schönheit und in der emotionalen Berührung oder in der Hoffnung auf eine Technik für die Unsterblichkeit? Und was macht eine unsterbliche Seele mit einem sterblichen Körper? Die beiden ausgezeichneten und hochmusikalischen Nachwuchsschauspielerinnen Annika Neugart und Elisabeth Nittka singen Eurydike und Orpheus – und verkörpern ein Liebespaar der Zukunft.

„Imagine, when a human dies,
the soul misses the body, actually grieves
the loss of its hands and all
they could hold.“
– Andrea Gibson, „Tincture“, 1975

Mit André Benndorff, Franziska Hartmann, Annika Neugart, Elisabeth Nittka, Enes Şahin, Konstantin Schumann, Anja Signitzer
Regie Anna Smolar
Bühne & Kostüme Anna Met
Komposition Jan Duszyński
Libretto Robert Bolesto
Video Design Johanna Seggelke
Choreographie Paweł Sakowicz
Korrepetitorin Weronika Krówka
Licht Design Christian Schweig
Übersetzung Libretto Andreas Volk
Dramaturgie Viola Hasselberg, Robert Bolesto

Besonderer Hinweis: Du erhältst einen Code, den du direkt auf der Website der Münchner Kammerspiele einlösen kannst – dort wählst du anschließend deine Plätze aus. 

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Freikarten schon vergeben.
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Genre:

Theater
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Tickets:

10.00-40.00 €
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Veranstalter:

Münchner Kammerspiele
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Veranstaltungsort:

Münchner Kammerspiele
Maximilianstraße 28, 80539, München
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Termin:

So. 26.04.26 19:00

Bewertungen

Das Veranstaltungszentrum hat eine Bewertung von 4,89/5 Sternen. Die Besucher loben die beeindruckende Musik, die großartigen Schauspieler und die beeindruckenden Kostüme. Es wird als sehr empfehlenswert beschrieben.

Die Besucher waren von der Vielseitigkeit des Zentrums beeindruckt. Ein Konzert wurde als Kunstperformance wahrgenommen, aufgrund der beeindruckenden Darbietung der Sängerin, der Band und der Bühneneffekte des Theaters.

Ein weiteres Event wurde als skurrile Mockumentary beschrieben, die zum Nachdenken anregt und eine gute schauspielerische Leistung zeigt.

Ein Musical-Komödie mit bekannten Persönlichkeiten wie Bill Gates, Elon Musk und Mark Zuckerberg wurde als wunderbar schräg und musikalischer Leckerbissen bezeichnet. Ein Besucher fand, dass das Stück nicht unbedingt auf dem Mars enden musste.

Ein Kabarettabend wurde als unterhaltsam beschrieben, mit lustigen, politischen und auch traurigen Elementen, da der Comedian über seine Depressionen und Klinikaufenthalt sprach.

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