Die Psychologin und der Produktchef teilen nur die Wohnungstür, aber hassen sich inbrünstig. Ihre Begegnungen enden immer in hitzigen Diskussionen.
Theater in München am 30.01.26: DIE TÜR NEBENAN

mit Conny Krause & Heiko Dietz
Regie/Raum: Heinz Konrad, Assistenz: Bogdan Tolj, Dramaturgie: Kaha Hirschbeck, Technik: Thomas Hafner
Trotz Winter gibts noch 5x unsere Sommer-Komödie…
Sie ist Psychologin – kontrolliert, analytisch, vielleicht etwas therapiebedürftig. Er ist Produktchef einer Joghurtfirma – charmant, laut, ein Genussmensch mit Vorliebe für klassische Musik. Ihre einzige Gemeinsamkeit: die Wohnungstür auf demselben Flur.
Ansonsten hassen sich die beiden inbrünstig. Jede flüchtige Begegnung artet in eine beherzte Diskussion voller Anschuldigungen und Unterstellungen aus, bei der auch schon mal die Türen knallen.
Doch wie all die anderen einsamen Seelen der Stadt machen sich auch diese beiden heimlich im Internet auf die Suche nach der Liebe. Sie oder er sollte auf jeden Fall das Gegenteil von diesem bekloppten Nachbarn sein, so viel ist sicher! Als sie schließlich glauben, ihren Seelenverwandten gefunden zu haben, können sie nicht anders, als dieses romantische Glück sofort dem Nachbarn unter die Nase zu reiben. Natürlich nur um die wechselseitige Abneigung zu bekräftigen und sich gegenseitig eins auszuwischen…
Eine rasante, sprachwitzige Gesellschaftskomödie, die mit kluger Leichtigkeit das Chaos der Gefühle in Szene setzt – und dabei nicht nur Türen, sondern auch Zuschauerherzen öffnet.
Fabrice Roger-Lacan wurde 1966 geboren und studierte an der École Normale Supérieure rue d’Ulm und der Film School in New York.
Sein erstes Stück „Der Krawattenclub“ (‚theater … und so fort‘ spielte die deutsche Erstaufführung) wurde ein großer Erfolg in Paris und für den Prix Molière nominiert. Seitdem wurde es auch international gespielt, unter anderem im Londoner West End, und mit Charles Berling in der Hauptrolle verfilmt. Seine Stücke wurden von Regisseuren wie Édouard Baer, Benoît Jacquot, Bruno Chiche inszeniert. Sein Stück „Die Tür nebenan“ mit Emmanuelle Devos und Edouard Baerwurde in den Hauptrollen, wurde von Bernard Murat inszeniert und von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. Fabrice Roger-Lacan schreibt außerdem Drehbücher für Film und Fernsehen.
Pressestimmen:
„Federleichte Sommerkomödie“, „Conny Krause formt das amüsante Psychogramm einer apodiktischen Person auf permanentem Kollisionskurs, streitlustig und unerbittlich streng, wenn es um den charmanten Lebenskünstler von vis-à-vis geht. Den gibt Heiko Dietz mit lockerer Souveränität“, „Überhaupt beweist Konrad (Regie) ein gutes Händchen für diese well made Boulevardkomödie, die mit pointierten Dialogen und spritzigem Wortwitz in bester französischer Tradition steht.“
Barbara Reitter-Welter, Donaukurier
„Heinz Konrad inszeniert mit viel Witz und Tempo“, „Konrad hat ein Ensemble zur Seite, dass sich komplett reinschmeißt in die nachbarlichen Schlagabtäusche. Conny Krause spielt die Psychologin, wie sie im Bilderbuch steht (…) großartig (…) Heiko Dietz dagegen gibt dem Joghurtverkäufer eine intuitive Schlagfertigkeit und Spontaneität.“, „Der Text von Roger-Lacan ist temporeich und gewitzt, und dieser Abend begegnet ihm mit der nötigen Nonchalance. Autor, Regisseur und Ensemble zeigen all die Schwächen ihrer Figuren auf, ohne sie bloßzustellen.“, „Das Ergebnis: eine leichte Sommerkomödie, die einige menschliche Abgünde streift, aber nie hineinstürzt.“
Anne Fritsch, Abendzeitung
„Regisseur und Bühnenbildner Heinz Konrad deutet (…) die beiden Wohnungen mit einfachen Mitteln an. Er lässt Krause und Dietz die Konzentration auf den Schlagabtausch, sie reagiert schnippisch, er schnoddrig, beide nie um eine Antwort verlegen. Lustvoll trocken hauen sie die Pointen raus und hangeln sich im gut dosierten Tempo durch diese Liebeskomödie, die Spaß verspricht, ohne dumm daherzukommen.“
Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung
„… ein sommerlich unterhaltsames Ping-Pong zwischenmenschlicher Attitüden (Regie: Heinz Konrad), mit schmunzelndem Wiedererkennungswert (…) Den ungleichen Nachbarn Conny Krause und Theaterchef Heiko Dietz schaut man gerne zu. (…) Ihre Aufeinandertreffen sind Konfrontationen, gerne face to face, und Heinz Konrad (Regie) vertraut ganz der Qualität des Textes und der Nuancierung der Vorwürfe, mit denen sich beide aneinander abarbeiten. (…) Heftiger Applaus.“
Peter Eidenberger, IN-magazin
„Der Nachbar, die Nachbarin, das unbekannte Wesen – man lebt mit ihnen jahrelang Tür an Tür und macht sich oft wenig Gedanken über ihr Glück oder Unglück, wenn es nicht konkret anklopft oder – und dann oft eher neuralgische – Berührungspunkte im Treppenhaus gibt. (…) Aus dieser klassischen Konstellation, die leicht zur Falle werden kann, baut der französische Komödien- und Drehbuchautor Fabrice Roger-Lacan (»Der Krawattenclub«) in seinem Erfolgsstück »Die Tür nebenan« (…) ein amüsantes Dramolett der Eitel- und Bedürftigkeiten (…) Eine willkommene Rettung für verregnete Sommerabende.“
Silvia Stammen, Münchner Feuilleton
Theater
17.00-23.00 €
Theater…und so fort
theater…und so fort
Hinterbärenbadstr. 2 / Pavillon, 81373, München
Fr. 30.01.26 20:00
Bewertungen
Die Bewertungen für das Event „DIE TÜR NEBENAN“ sind durchweg positiv. Die Komödie über zwei Nachbarn, die sich streiten oder vielleicht doch gut miteinander können, wird als unterhaltsam und witzig beschrieben. Die schauspielerische Leistung wird gelobt, ebenso wie die Textsicherheit der Darsteller. Das Stück bietet leichte Unterhaltung und ist ideal für einen vergnüglichen Abend, ohne zu schwer zu sein. Es wird als empfehlenswert und sehr unterhaltsam beschrieben, ein heiteres Stück, das die heutige Zeit widerspiegelt. Die Vorstellung wird als super und lustig bezeichnet, insgesamt ein gelungener und vergnüglicher Abend.
Dieses Event wird mit 5,00/5 Sternen bewertet.









