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Ausstellungen in Berlin am 07.11.26: CESAR KLEIN. BILD RAUM BÜHNE

Cesar Klein war ein Universalkünstler, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst überschritt und das kulturelle Leben in Berlin prägte. Sein Schaffen wird nun mit einer Ausstellung in Berlin gewürdigt.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

Cesar Klein (1876–1954) war ein moderner Universalkünstler, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst mit beeindruckender Vielseitigkeit überschritt. Sein Schaffen umfasste nicht nur Malerei und Grafik, sondern auch Innenarchitektur sowie die Gestaltung von Mosaiken, Glasfenstern, Möbeln und Porzellan. Darüber hinaus prägte er als Bühnenbildner und Filmausstatter das kulturelle Leben im Berlin der Weimarer Republik maßgeblich. Cesar Klein zählt zweifellos zu den bedeutendsten Vertretern der Berliner Moderne, sowohl in der freien Kunst als auch im angewandten Bereich. Dennoch wurde ihm in Berlin bisher keine monografische Ausstellung gewidmet. Der 150. Geburtstag des Künstlers bietet nun den Anlass, sein Schaffen mit einer groß angelegten Schau in Berlin zu würdigen. Als bildender Künstler wirkte Klein entscheidend an den wichtigsten Avantgardeströmungen der Vor- und Zwischenkriegszeit mit. 1910 gehörte er zu den ersten Mitgliedern der Neuen Secession, gemeinsam mit expressionistischen Künstlern wie Max Pechstein. Einen Ruf an das neu gegründete Bauhaus lehnte er 1919 ab. Stattdessen übernahm er die Leitung einer Klasse für Dekorationsmalerei an der Berliner Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, vertiefte seine Kontakte in die Kunst- und Theaterwelt und wurde in den 1920er Jahren zu einem gefragten Bühnenbildner und Raumgestalter – prägend sowohl für das expressionistische Theater als auch für die Formensprache des deutschen Art Déco. Während der NS-Zeit verlor Klein seine Professur, erhielt Malverbot und wurde als „entartet“ diffamiert; zahlreiche seiner Werke wurden aus öffentlichen Sammlungen entfernt. Ausschließlich im Bereich des Bühnenbilds konnte er weiterhin tätig bleiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte er sich erneut intensiv der Malerei zu und schuf ein eindrucksvolles Spätwerk.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die Realisierung des Projektes wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung sowie durch den Freundeskreis Cesar Klein e.V. Ein weiterer herzlicher Dank gilt der TheaterGemeinde Berlin, die durch ihre finanzielle Unterstützung den Nachbau eines Bühnenbildes von Cesar Klein ermöglicht hat.

Medienpartner: Wall GmbH, rbb24 Inforadio, radio3, tip, The Berliner, Dinamix

Werbemotiv: Cesar Klein, Geburt der Venus. Werkkarton im Maßstab 1:1 für ein Badezimmerfenster der Villa Lewin, Breslau, 1917. Gestaltung: Gerwin Schmidt, 2026

 

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Genre:

Ausstellungen
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Tickets:

8.00 €
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Veranstalter:

Bröhan-Museum
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Veranstaltungsort:

Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a, 14059, Berlin
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Termin:

Sa. 07.11.26 11:00

Bewertungen

Das Bröhan Museum in Berlin wird als Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus bezeichnet. Es bietet nicht nur eine Vielzahl von Alltagsgegenständen, sondern auch viele Geschichten und Erfahrungen. Besucher loben die Ausstellungen und die Möglichkeit, das gesamte Museum zu erkunden. Kinder können sich auf einer Spielfläche austoben und das Museum “anfassen”. Die Auswahl an Kinderbüchern in der dritten Etage lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Der Besuch dauert in der Regel 1,5 bis 2 Stunden und ist auch für Kinder lohnenswert, da viele gezeigte Gegenstände heute kaum noch vorstellbar sind. Die begrenzte Platzkapazität des Gebäudes führt zu einer eingeschränkten Auswahl an Objekten, dennoch wird der Besuch empfohlen.

Das Bröhan Museum erhält eine Gesamtbewertung von 4,77/5 Sternen basierend auf den Bewertungen der Besucher. Einige Gäste waren von der aktuellen Ausstellung etwas enttäuscht, da sie sich mehr Jugendstilausstellungsstücke gewünscht hätten. Die neue Ausstellung für Kinder wurde als banal empfunden und nahm viel Raum ein. Trotzdem wird das Museum als lohnenswerter Besuch empfohlen, auch für Kinder, da es Einblicke in vergangene Zeiten bietet, die heutzutage kaum noch vorstellbar sind.

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