Die Berliner S-Bahn erweitert die Echtzeitanzeige zur Zugauslastung auf 14 Bahnhöfe. Neu ist die Anzeige der Auslastung nachfolgender Züge, was zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Fahrgäste führen soll.
Berliner S-Bahn erweitert Zugauslastungsanzeige auf weitere Bahnhöfe

Die Berliner S-Bahn hat die Echtzeitanzeige zur Zugauslastung auf mehr Bahnhöfe ausgeweitet. Laut der Deutschen Bahn ist das System jetzt an 14 Stationen aktiv, nachdem es zuvor an sechs Standorten erfolgreich getestet wurde.
Eine innovative Funktion ermöglicht es den Fahrgästen, nicht nur die Auslastung des unmittelbar nächsten Zuges einzusehen, sondern auch die der nachfolgenden Züge. Dies führt dazu, dass die Züge an Stationen, die mit dieser Anzeige ausgestattet sind, etwa 30 Prozent gleichmäßiger gefüllt sind. Die S-Bahn rechnet damit, dass sich dieser positive Effekt noch verstärken wird, da die Fahrgäste durch die zusätzliche Information mehr Zeit haben, um sich auf dem Bahnsteig zu verteilen. Heiko Büttner, der S-Bahn-Chef, betont, dass dies den Einstieg in die Züge sowohl entspannter als auch schneller gestalten soll.
Die Auslastung der Wagen wird durch eine Farbkennzeichnung auf den Anzeigetafeln visualisiert. Abhängig von der Auslastung erscheinen die Wagen in Rot, Gelb oder Grün. Um die Verteilung der Fahrgäste bereits vor der Ankunft des Zuges zu optimieren, setzt die S-Bahn auf Sensordaten sowie künstliche Intelligenz.
Bis zum Jahresende soll das System an insgesamt 50 Bahnhöfen der Ring- und Stadtbahn implementiert sein. Derzeit wird die Anzeige an folgenden Bahnhöfen bereitgestellt: Alexanderplatz, Bellevue, Charlottenburg, Friedrichstraße, Hackescher Markt, Hauptbahnhof, Hermannstraße (aktuell ohne Anzeige der Folgezüge), Jannowitzbrücke, Messe Nord/ZOB, Messe Süd, Savignyplatz, Tiergarten, Westkreuz und Zoologischer Garten.
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Quellen: rbb24, Die Zeit
Bildquelle: Abdel Rahman Abu Baker auf Pexels
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








