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Besondere Musikevents in Berlin am 17.10.26: Fanny Hensel: »Mit den Fingern singen«

Fanny Hensel war eine talentierte Komponistin und Pianistin, deren Werk oft im Schatten ihres berühmten Bruders Felix stand.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

Fanny Hensel (1805–1847), geborene Mendelssohn Bartholdy, gilt als die bedeutendste Komponistin des 19.Jahrhunderts und als außergewöhnlich talentierte Pianistin. Berühmt wurde jedoch nur ihr Bruder Felix. Die Enkelin des großen Aufklärers Moses Mendelssohn musste ihr kurzes Leben lang gegen den Widerstand ihrer Familie und die bürgerliche Etikette »ankomponieren«: »Daß man übrigens seine elende Weibsnatur jeden Tag, auf jedem Schritt seines Lebens von den Herren der Schöpfung vorgerückt bekömmt, ist ein Punkt, der einen in Wuth, und somit um die Weiblichkeit bringen könnte, wenn nicht dadurch das Uebel ärger würde«. Judith Kessler erzählt über Fanny, ihr Leben und die Ereignisse in der Berliner Gesellschaft ihrer Zeit. Der Berliner Komponist und Pianist Arno Waschk spielt Stücke der Komponistin und ihrer Zeitgenossen.

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Genre:

Besondere Musikevents
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Tickets:

15.00-25.00 €
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Veranstalter:

Das jüdische Kulturschiff MS Goldberg
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Veranstaltungsort:

Das jüdische Kulturschiff MS Goldberg
Havelufer, Dischinger Brücke/Ruhlebener Str., 13581, Berlin
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Termin:

Sa. 17.10.26 19:30

Bewertungen

Das Theaterschiff, in dem die Veranstaltungen stattfinden, wird als rundum gelungen und überzeugend beschrieben. Es wird jedoch angemerkt, dass mehr Musik gewünscht wäre.

Die Show und Lesung im Theaterschiff wird als fantastisch, aufklärend und emotional mitnehmend beschrieben, besonders für die jüngere Generation, die vielleicht keine Kontaktpunkte mit dem Thema hatte.

Es wird ein interessanter Abend über das Leben des Liedertexters Bruno Balz beschrieben, jedoch gibt es viele widersprüchliche Berichte über ihn und sein Leben. Seine Tätigkeit im Interesse der Nationalsozialisten wird kritisch beleuchtet.

Das Venue wird als Ort für einen bewegenden und erschreckenden Film beschrieben, der nach vielen Jahren erneut gezeigt wurde.

Die Veranstaltung, die eine Mischung aus Konzert und Lesung mit einem selbstkritischen KI-Avatar war, wird als beeindruckend beschrieben. Es wird angemerkt, dass der Abend mehr Publikum verdient hätte.

Das Venue wird insgesamt mit 4,73/5 Sternen bewertet.

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