Die Sonderausstellung im Keramik-Museum Berlin präsentiert Geschenke und Neuerwerbungen, darunter eine besondere Jian-Teeschale. Die Ausstellung läuft bis März 2026.
Galerien in Berlin am 07.02.26: Geschenke und Neuerwerbungen

In der 126. Sonderausstellung des Keramik-Museum Berlin (KMB) werden sowohl Geschenke, die der Förderverein KMB in den letzten beiden Jahren für seine Sammlung erhalten hat, als auch einige Neuerwerbungen präsentiert.
Zur Ausstellungseröffnung am 14.11., um 19 Uhr, wurde dem Verein als Highlight eine besondere Jian-Teeschale mit Ölflecken-Glasur übereignet. Sie stammt von dem chinesischen Künstler Yiyun Ye aus Fujian, wurde im vergangenen Jahr gefertigt und trägt den Werktitel „Meteoritenkrater-Leuchtwandel“.
Zur Eröffnung übermittelte der Kommissarische Direktor des Chinesischen Kulturzentrums Berlin, Herr Wenbo He, einige Grußworte und der in Berlin lebende Neffe des Künstlers, Herr Juntao Ye, erzählte etwas über die Teeschale seines Onkels. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Musik auf der traditionellen chinesischen Zither Guzheng, dargeboten von Frau Ariel Qiu.
Weitere Geschenke, die in der Kabinettausstellung bis 23. März 2026 präsentiert werden, sind vornehmlich Objekte aus den 1920er Jahren, darunter drei Vasen von dem berühmten Jugendstil-Künstler Max Laeuger (1864-1952)/Karlsruhe, ein Konvolut mit Steinzeuggefäßen aus Königsbrück, dekoriert von dem Dresdener Maler Max Schleinitz (1880-1935), Gefäße aus der Königlichen Majolika-Manufaktur Cadinen/Westpreußen, ein Kaffeeservice aus den Steingutfabriken Velten-Vordamm (1920er Jahre) mit dem von Charlotte Hartmann entworfenen Dekor „Paradiesgarten“, sowie keramische Bildplatten von Siegmund Schütz/KPM, Pasquale Liguori (*1964), Vietri sul Mare/Italien, Jörg von Manz (1939-1997), Fridegart Glatzle (1920-2015)/Karlsruhe, sowie einige weitere Arbeiten zeitgenössischer Künstler.
Fr, Sa, So, Mo 13–17 Uhr
Galerien
4.00 €
Keramik Museum Berlin
Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstr. 13, 10585, Berlin
Sa. 07.02.26 13:00
Bewertungen
Das Keramikmuseum Berlin wird als ein schönes, kleines Museum beschrieben, das mit viel Liebe kuratiert wird. Besucher loben die Sonderausstellungen zu Kannen und Kännchen sowie die Vielfalt an Formen und Dekoren. Insgesamt wird das Museum als Highlight für Keramikliebhaber und Kunstinteressierte empfohlen. Das Museum besteht aus 4 Räumen und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut, die sich liebevoll um die Ausstellungsstücke kümmern. Besucher schätzen die persönliche Betreuung und den Charme des Hauses. Die Ausstellung „Tee oder Kaffee“ wird als großer Erfolg bezeichnet. Insgesamt erhält das Keramikmuseum Berlin eine Bewertung von 4,67/5 Sternen.









