Die 126. Sonderausstellung des Keramik-Museum Berlin präsentiert Geschenke und Neuerwerbungen, darunter eine besondere Jian-Teeschale aus China. Besuchen Sie die Ausstellung und entdecken Sie weitere Objekte aus den 1920er Jahren.
Galerien in Berlin am 21.02.26: Geschenke und Neuerwerbungen

In der 126. Sonderausstellung des Keramik-Museum Berlin (KMB) werden sowohl Geschenke, die der Förderverein KMB in den letzten beiden Jahren für seine Sammlung erhalten hat, als auch einige Neuerwerbungen präsentiert.
Zur Ausstellungseröffnung am 14.11., um 19 Uhr, wurde dem Verein als Highlight eine besondere Jian-Teeschale mit Ölflecken-Glasur übereignet. Sie stammt von dem chinesischen Künstler Yiyun Ye aus Fujian, wurde im vergangenen Jahr gefertigt und trägt den Werktitel „Meteoritenkrater-Leuchtwandel“.
Zur Eröffnung übermittelte der Kommissarische Direktor des Chinesischen Kulturzentrums Berlin, Herr Wenbo He, einige Grußworte und der in Berlin lebende Neffe des Künstlers, Herr Juntao Ye, erzählte etwas über die Teeschale seines Onkels. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Musik auf der traditionellen chinesischen Zither Guzheng, dargeboten von Frau Ariel Qiu.
Weitere Geschenke, die in der Kabinettausstellung bis 23. März 2026 präsentiert werden, sind vornehmlich Objekte aus den 1920er Jahren, darunter drei Vasen von dem berühmten Jugendstil-Künstler Max Laeuger (1864-1952)/Karlsruhe, ein Konvolut mit Steinzeuggefäßen aus Königsbrück, dekoriert von dem Dresdener Maler Max Schleinitz (1880-1935), Gefäße aus der Königlichen Majolika-Manufaktur Cadinen/Westpreußen, ein Kaffeeservice aus den Steingutfabriken Velten-Vordamm (1920er Jahre) mit dem von Charlotte Hartmann entworfenen Dekor „Paradiesgarten“, sowie keramische Bildplatten von Siegmund Schütz/KPM, Pasquale Liguori (*1964), Vietri sul Mare/Italien, Jörg von Manz (1939-1997), Fridegart Glatzle (1920-2015)/Karlsruhe, sowie einige weitere Arbeiten zeitgenössischer Künstler.
Fr, Sa, So, Mo 13–17 Uhr
Galerien
4.00 €
Keramik Museum Berlin
Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstr. 13, 10585, Berlin
Sa. 21.02.26 13:00
Bewertungen
Das Museum wird als ein schönes und liebevoll kuratiertes kleines Museum beschrieben, das derzeit eine Sonderausstellung zu Kannen und Kännchen zeigt. Es gibt eine Vielzahl von Exponaten zu entdecken, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder interessant sind. Die Ausstellung „Tee oder Kaffee“ im Keramikmuseum Berlin wird als Highlight für Keramikliebhaber und -enthusiasten gelobt, da sie eine beeindruckende Vielfalt an Kannen und Vasen aus verschiedenen Dekaden präsentiert. Das Museum selbst wird als charmant und liebevoll beschrieben, mit engagierten Ehrenamtlichen, die sich um die Ausstellungsstücke kümmern. Es hat insgesamt 4 Räume und zwei hübsche Innenhöfe. Die Besucher empfehlen das Museum und die Ausstellung allen, die sich für Keramik, Kunst und Form interessieren. Die Ausstellung „RAKU“ wird als kleine, aber feine Ausstellung beschrieben, bei der die Besucher gut über die Rakutechnik informiert werden.
Das Museum erhält insgesamt eine Bewertung von 4,67/5 Sternen.









