Eisregen legt den Osten lahm: Glatte Straßen, zahlreiche Unfälle und ein kompletter Flugstopp in Berlin sorgen für Chaos. Behörden warnen vor extremen Gefahren.
Glatteis-Chaos im Osten: Flugstopp in Berlin und massive Verkehrsprobleme

Ein heftiger Wintereinbruch hat große Teile Ostdeutschlands lahmgelegt. Eisregen und spiegelglatte Straßen führten zu massiven Verkehrsproblemen, zahlreichen Unfällen und erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben. Besonders betroffen ist Berlin, wo der Flugverkehr zeitweise vollständig eingestellt werden musste. Behörden sprechen von einer extremen Wetterlage und rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf.
Glatte Straßen sorgen für Verkehrschaos
In vielen Regionen kam es durch gefrierenden Regen zu spiegelglatten Straßen. Autos rutschten unkontrolliert, Lastwagen blieben liegen, zahlreiche Unfälle wurden gemeldet. Polizei und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz und kamen teils nur schwer zu den Unfallorten. Autofahrer wurden aufgefordert, Fahrten auf das Nötigste zu beschränken.
Flugverkehr in Berlin zeitweise eingestellt
Am Hauptstadtflughafen Flughafen Berlin Brandenburg musste der Betrieb zeitweise komplett gestoppt werden. Start- und Landebahnen waren vereist, mehrere Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet. Passagiere strandeten in den Terminals, während Enteisungsmaßnahmen unter Hochdruck liefen.
Bahn- und Nahverkehr stark beeinträchtigt
Auch der Bahnverkehr war von der Wetterlage betroffen. Verspätungen, Zugausfälle und eingeschränkte Verbindungen sorgten für Frust bei Pendlern. Im Nahverkehr kam es ebenfalls zu Problemen, da Busse und Straßenbahnen auf den glatten Fahrbahnen nur eingeschränkt fahren konnten.
Einsatzkräfte arbeiten am Limit
Feuerwehr, Polizei und Winterdienste arbeiteten rund um die Uhr, um Straßen zu sichern und Unfallstellen zu räumen. Streufahrzeuge waren ununterbrochen unterwegs, kamen jedoch gegen den anhaltenden Eisregen nur begrenzt an. Behörden betonten, dass selbst gestreute Straßen schnell wieder vereist seien.
Wetterlage bleibt angespannt
Meteorologen warnten vor weiterem Eisregen und anhaltender Glätte. Besonders gefährlich sei die Kombination aus Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. In mehreren Bundesländern wurden Warnstufen erhöht, Schulen und Behörden reagierten mit Einschränkungen oder Schließungen.
Appell an die Bevölkerung
Behörden riefen die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben und unnötige Wege zu vermeiden. Wer unterwegs sein müsse, solle äußerste Vorsicht walten lassen. Die Lage werde fortlaufend beobachtet, weitere Einschränkungen seien nicht ausgeschlossen.








