Sessa, ein kultureller Kannibale der Musik, mischt nahtlos verschiedene Genres und schafft ein einzigartiges Klanguniversum voller Eleganz und Schrägheit.
Jazz, Blues, Funk & Soul in Berlin am 28.09.26: Sessa

Sergio Sayeg (alias Sessa) ist fasziniert von „dem Durcheinander“ der Musik, „den verzerrten Übersetzungen, die Musik auf ihrer Reise erfährt“. Als kultureller Kannibale wie die legendären brasilianischen Tropicalistas aus den späten Sechzigern mischt Sessa ohne Umschweife und nahtlos musikalische Referenzen, von Rock über Jazz bis hin zu Samba und Soul.
Der aus São Paulo stammende und in New York City lebende Künstler erweitert mit seinem neuen Album Pequena Vertigem de Amor (Kleiner Schwindel der Liebe) das Klanguniversum, das er seit seinem Debüt im Jahr 2019 aufgebaut hat. „Etwas nächtlicher, offener, schräg-funkig“ – Pequena Vertigem de Amor kanalisiert die raffinierte Eleganz der”Música Popular Brasileira”-Szene der späten Siebzigerjahre, gemischt mit dem psychedelischen Soul von Sly Stone und Shuggie Otis, ohne dabei von seinem charakteristischen Klangbild aus Akustikgitarre, afro-brasilianischer Percussion und dem Dialog zwischen Sessas unverwechselbarer Stimme und dem Frauenchor abzuweichen.
Jazz, Blues, Funk & Soul
25.00 €
Puschen
Gretchen
Obentrautstr. 19, 10963, Berlin
Mo. 28.09.26 20:00
Bewertungen
Die Venue des 18. Jazzdor Strasbourg-Berlin Festivals wird insgesamt positiv bewertet, mit einer Durchschnittsbewertung von 4,22/5 Sternen. Besucher loben die interessante und spannende Atmosphäre des alten kaiserlichen Pferdestalls, in dem die Konzerte stattfanden. Einige bemängelten jedoch die unbequemen Klappstühle nach drei Stunden. Die unterschiedlichen Musikrichtungen, von nordischem Klang bis mediterranen Einflüssen, wurden von den Besuchern positiv hervorgehoben. Trotzdem gab es auch Kritik von Gästen, die nicht so begeistert von Free-Jazz waren. Insgesamt wird die Location als cool und ansprechend für Jazzmusik in allen Variationen beschrieben.









