Die Konzertreihe Sonus Feminæ präsentiert Kaija Saariahos The Tempest Songbook in einer Fassung für historische Instrumente, begleitet von Werken unbekannter englischer Komponistinnen des Barock. Ein Raum der Spurensuche zwischen Barock und Gegenwart öffnet sich.
Klassische Konzerte in Berlin am 09.05.26: Sonus Feminæ #8

Eine musikalische Spurensuche zwischen Kaija Saariahos The Tempest Songbook in der Fassung für historische Instrumente (Deutsche Erstaufführung) und Werken unbekannter englischer Komponistinnen des Barock.
Mit „Searching for Judith Shakespeare“ setzt die Konzertreihe Sonus Feminæ 2026 ein Zeichen: Erstmals steht mit Kaija Saariaho eine zeitgenössische Komponistin im Zentrum. Ihr The Tempest Songbook erklingt in einer Fassung für historische Instrumente – als Deutsche Erstaufführung. In Resonanz dazu stehen Werke unbekannter englischer Komponistinnen des 17. Jahrhunderts sowie Texte von Zeitgenössinnen. Zwischen Barock und Gegenwart öffnet sich ein Raum der Spurensuche: nach verborgenen Stimmen, nach weiblicher Autorschaft und nach Klang als Erinnerung.
Programm:
Werke von Kaija Saariaho, Lady Dering, Elisabetta Gamberini, Elizabeth Turner und Mrs Philharmonica
Mitwirkende:
Cité des Dames & Guests
Andrea Conangla, Sopran
Jonathan Boudevin, Bariton
Miako Klein, Blockflöte & Violine
Mari Sawada, Violine
Prisca Stalmarski, Violine
Karen Lorenz, Viola
Lea Rahel Bader, Violoncello
Raivis Misjuns, Kontrabass
Martin Steuber, Laute
Jia Lim, Cembalo
Yalda Zamani, Dirigat
Regie: Iñigo Giner Miranda
Dramaturgie: Guillem Borràs Garriga
Klassische Konzerte
19.62 €
Kultur Büro Elisabeth gGmbH
Villa Elisabeth
Invalidenstraße 3, 10115, Berlin
Sa. 09.05.26 19:30
Bewertungen
Die Villa Elisabeth ist eine sehr schöne Spielstätte, in der Zuschauerraum und Bühne miteinander verschmelzen. Die Darstellerinnen haben in verschiedenen Inszenierungen tolle Leistungen gezeigt, sei es musikalisch, tänzerisch oder schauspielerisch. Das Publikum hat die Veranstaltungen mit enthusiastischem Beifall belohnt.
Das Boulanger Trio hat erneut im Venue gespielt und wurde als Genuss empfunden, obwohl der Flügel manchmal das Cello übertönt hat. Die Musiker:innen waren engagiert und haben ihr Bestes gegeben, was vom Publikum geschätzt wurde. Es war spannend zu sehen, wie das Trio verschiedene Stücke interpretiert hat, was teilweise unerwartet und sehr gelungen war.
Die Veranstaltungen im Venue wurden als kurzweilig und sehenswert beschrieben. Besucher lobten die wunderschöne Barockmusikabende und die Inszenierungen von Nico and the Navigators. Es wurde betont, dass es sich lohnt, die Aufführungen in der Villa Elisabeth anzuschauen.
Insgesamt wird das Venue mit 4,70/5 Sternen bewertet.









