Im Eröffnungskonzert des Festivals „VOM ANFANGEN“ wird die Utopie eines transtraditionellen Sinfonieorchesters erforscht. Mahlers 4. Sinfonie eröffnet einen paradiesischen Raum.
Klassische Konzerte in Berlin am 14.02.26: VOM ANFANGEN: Eröffnungskonzert

Wie das neue Wir im alten finden?“ (Seda Keskinkılıç, Libretto zu „Amphiphilie“)
Auf der Suche nach Antworten machen wir im Eröffnungskonzert unseres Festivals „VOM ANFANGEN“ mit der Utopie eines transtraditionellen Sinfonieorchesters einen Anfang. In Mahlers 4. Sinfonie lassen das Konzerthausorchester und Jonathan Nott das „weltlich Getümmel“ hinter sich und eröffnen einen paradiesischen Raum. Im „Himmel voller Geigen“ kommen sie danach mit dem Trickster Orchestra, The Present und Mitgliedern weiterer freier Ensembles zur „Amphiphilie“ zusammen. So wie sich amphiphile Substanzen in Wasser und in Fett auflösen, verschwimmen darin Grenzen von Traditionen und Musiksprachen: Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente, aber auch Kanun, Koto, Sheng und Nay finden auf komponierten und improvisierten Wegen zu einer neuen gemeinsamen Musiksprache. Mit ihrem aus Gesprächen und Begegnungen entwickelten Libretto stellt Seda Keskinkılıç die Frage: Welche Geschichten werden hörbar, wenn wir die vielfältigen Stimmen eines „neuen Wir“ kraftvoll wie verletzlich nebeneinander erklingen lassen?
Besetzung:
Konzerthausorchester Berlin
Jonathan Nott Dirigent
Camilla Tilling Sopran
Trickster Orchestra
Cymin Samawatie Dirigentin
The Present
Hanna Herfurtner Sopran
Olivia Stahn Sopran
Tim Karweick Tenor
Felix Schwandtke Bass
Sowie Mitglieder weiterer freier Ensembles aus Berlin
Programm:
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Orchester und Sopran
Cymin Samawatie Neues Werk (Uraufführung)
Cymin Samawatie/Ketan Bhatti „Amphiphilie“ für transtraditionelles Orchester (Libretto: Seda
Keskinkılıç)
Über das Festival:
Über drei Wochen hinweg zelebrieren das Konzerthausorchester Berlin und die Freie Szene unserer Stadt von Barock bis Pop das Anfangen: Den Moment, in dem Neues entsteht, alles möglich scheint und lange aufgeschobene Fragen Gestalt annehmen können – ob nach dem ersten Ton, der vom Nichts ins Dasein führt oder nach dem Orchesterklang einer postmigrantischen Gesellschaft.
Klassische Konzerte
39.00-49.00 €
Konzerthaus Berlin
Konzerthaus Berlin – Großer Saal
Gendarmenmarkt 2, 10117, Berlin
Sa. 14.02.26 19:00
Bewertungen
Das Konzerthaus wird in den Bewertungen als ein beeindruckender Veranstaltungsort beschrieben, der einen angemessenen Rahmen für die Konzerte bietet. Die Vielfalt der Musikstile und die Qualität der Aufführungen werden besonders gelobt. Die Akustik des großen Saals wird als kraftvoll und ausgewogen beschrieben. Ein Besucher hebt hervor, dass der Abend im Konzerthaus unvergesslich war und lobt die virtuosen Darbietungen der Musiker.
Ein anderer Besucher erwähnt, dass er nach langer Zeit wieder im Konzerthaus war und von den Aufführungen von Schubert und Rachmaninov beeindruckt war. Obwohl er das Werk des Pianisten als gewöhnungsbedürftig empfand, war er insgesamt von dem gelungenen Abend begeistert.
Ein weiterer Besucher beschreibt das Konzert als „ganz toll“ und hebt vor allem die Darbietungen von Rachmaninov und Schubert hervor. Er empfindet die zeitgenössischen Stücke als impulsiv und temperamentvoll, lobt jedoch die Schwierigkeit des Zusammenspiels im Orchester.
Ein Besucher äußert gemischte Gefühle über das Konzert und kritisiert insbesondere die zeitgenössische Komposition „Nur“. Er empfindet sie als akustisch depressiv und vermisst Melodie, Harmonie und Gleichklang. Trotzdem zeigt er Durchhaltevermögen und gibt zu, dass er sich nach dem Konzert erst einmal erholen muss.
Das Konzerthaus erhält insgesamt eine Bewertung von 4,90/5 Sternen, was auf die positiven Erfahrungen der Besucher mit dem Veranstaltungsort hinweist.









