Musik spielte eine wichtige Rolle im politischen Widerstand des 20. Jahrhunderts, indem sie unterdrückte Stimmen hörbar machte und Gemeinschaft stiftete. Komponisten wie Hanns Eisler und Erich Zeisl setzten freiheitliche Ideen in ihren Werken um.
Klassische Konzerte in Berlin am 15.11.26: Sound Spaces: ‚I Can’t Keep Quiet‘

Musik spielte im politischen Widerstand des 20. Jahrhunderts eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sie kann unterdrückte Stimmen hörbar machen und Gemeinschaft stiften. Besonders deutlich wird dies in den Liedern der Arbeiterbewegung in den 1930er Jahren wie auch in Werken, die als Widerstand gegen den Nationalsozialismus komponiert wurden. Komponisten wie Hanns Eisler, Erich Wolfgang Korngold oder Erich Zeisl haben im Exil ganz unterschiedliche Stücke komponiert, die die freiheitliche Idee ins Zentrum stellten. Im Konzert erklingen neben Werken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch jüngere Kompositionen, die mit dem Thema Widerstand und Freiheit assoziiert sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, die gesellschaftlichen Dimensionen von Musik im Kontext des Widerstands klanglich zu erfahren und zu reflektieren.
Es musizieren Dozierende und Studierende der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Moderation: Gabriele Groll
Klassische Konzerte
5.00-10.00 €
Staatliches Institut für Musikforschung
Musikinstrumenten-Museum
Tiergartenstrasse 1 / Eingang Ben-Gurion-Straße, 10785, Berlin
So. 15.11.26 14:00
Bewertungen
Das Venue hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,19/5 Sternen erhalten. Besucher loben die freundliche und geduldige Heranführung an Instrumente, die von Profis vorgeführt werden. Das Ambiente wird als ruhig und gemütlich beschrieben. Es gibt interessante Vorführungen und Erläuterungen zu alten Instrumenten, darunter auch eine beeindruckende Stummfilmkinoorgel.









