Das Musikfestival crescendo 2026 findet unter dem Motto GegenTöne statt. Die Musik hilft Brücken zu bauen und Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen.
Klassische Konzerte in Berlin am 30.05.26: crescendo26: GegenTöne

Das Musikfestival crescendo findet vom 30. Mai bis zum 13. Juni 2026 unter dem Motto GegenTöne statt.
Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein. (Nicolaus Harnoncourt)
Wir leben in einer Zeit der Verunsicherung und des Umbruchs, in einer Zeit, in der Prioritäten immer weiter verschoben werden; neben der Bildung werden auch die Künste, das „Schöne“ und damit die Musik verdächtigt zweitrangig zu sein und geraten in den Hintergrund. Dabei kann gerade sie – die Musik – helfen, Brücken zu bauen und Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung, Gewalt, Unterdrückung und Gleichgültigkeit.
Musik fördert Zuversicht, regt Kreativität und Resilienz an und spendet Trost. Und die gemeinsame musikalische Arbeit im Unterricht, im Ensemble, bei der Probe fördert jeden Tag aufs Neue die Offenheit für das „Andere“. Können wir es uns gesellschaftlich also leisten, „gegen“ Töne zu sein?
In den aktuell politisch unruhigen Zeiten geht crescendo 2026 den Weg der GegenTöne – wir leisten Widerstand mit Klängen und mit Worten, mit Komponist*innen und Musiker*innen und werfen einen Blick auf Zeiten, in denen Musik genau das schon geleistet hat. Auch musikalisch taucht immer wieder das „Gegen“ auf: In Dissonanzen reiben sich nahestehende Töne aneinander und streben zur Auflösung, zur Harmonie. Klang- bzw. Tonproduktion selbst kann ohne den physikalischen Widerstand einer Saite, die zu schwingen beginnt, gar nicht entstehen.
Wir brauchen das „Gegen“. Nur im Aufbegehren gegen gesellschaftliche Normen und etablierte Strukturen können wir uns weiterentwickeln, können Missstände angeprangert und beendet werden. Nur mit dem „Wider“, nur mit den GegenTönen, gibt es ein „Weiter“.
crescendo 2026 gibt GegenTöne. Laut und leise, subtil und offenbar. Wie jedes Jahr gestalten Studierende, Lehrende und Gäste instituts- und fakultätsübergreifend die Programme von kleinen kammermusikalischen Abenden bis hin zum großen Orchester, von Musik für die Kleinsten, über Kinder bis zu den „Großen“; sämtliche Veranstaltungen können kostenlos besucht werden.
Seien Sie dabei und stehen Sie mit uns ein für die Bedeutung der Musik in unserer Stadt und unserer Gesellschaft, setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Kulturabbau und für Töne mit crescendo 2026.
Klassische Konzerte
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Universität der Künste Berlin
Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße / Ecke Fasanenstraße, 10623, Berlin
Sa. 30.05.26 00:00









