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Moderne Klassik in Berlin am 13.06.26: Finale der GegenTöne: Nicht in den WIND geSCHLAGen

Das Finale von GegenTöne ist beeindruckend vielfältig und klangvoll. Die Uraufführungen der Studierenden zeigen die Zukunft des Festivals.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

Fulminant und mit beeindruckender Vielfalt an Klang und Ästhetik endet crescendo26:

Nebojsa Zivkovic: Trio per Uno | George Crumb: An Idyll for the Misbegotten| Maki Ishii: Thirteen Drums op. 66 | LeonardBernstein: Ḥalil, Nocturne | sowie Uraufführungen von Yike Du, Friederike Horz und Lukas Mertin

Ensembles ilinx –Studio für Neue Musik der UdK Berlin / Solist*innen der Flötenklasse Prof. Christina Fassbenderund der Schlagwerkklasse Prof. Simone Rubino/Prof. Jan Biesterfeld / Leah Muir, Leitung

 

Im Mittelpunkt des abwechslungsreichen Programms stehen Flöte und Schlagwerk in unterschiedlichsten Kombinationen. Wegweisende Kompositionen der letzten 60 Jahre für diese Besetzungen bringen uns zum Staunen und zeichnen den Weg der Entwicklung zahlreicher Spieltechniken der Instrumente nach. Gleichzeitig spürt man, wie sehr die Komponist*innen äußere Ereignisse in ihren Werken aufnehmen und klanglich nachspüren: sei es Nebosja Zivkovics Trio, in dem „drei Körper, eine Seele“ die Musik an einem einzigen Trommelfell erzeugen, sei es die fortschreitende Umweltzerstörung (George Crumb) oder die Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt in Bernsteins manchmal sanften, dann plötzlich dramatisch umschlagenden Ḥalil (was übrigens der Name für eine jüdische Flöte ist). Sein Werk beschreibt Bernstein selbst als Ausdruck eines Kampfes „zwischen tonalen und atonalen Kräften“, wobei ein „überwältigender Lebenswille und die tröstenden Kräfte von Kunst, Liebe und Hoffnung auf Frieden“ mit „Kriegen und Kriegsbedrohungen“ ringen. Denn zu komponieren heißt gleichfalls immer auch, sich zu positionieren – als Appell, in Zustimmung oder als Gegenstimme.

 

Die drei Uraufführungen der Studierenden, ebenfalls für die Besetzungen Flöte solo und Ensemble mit Schlagwerk, zeigen uns, wie heutige Komponist*innen ihren Ausdruck finden und weisen zum Abschluss des Festivals in die Zukunft. Lassen wir uns überraschen, was crescendo27 zu bieten hat!

 

Die Ticketbuchungen werden ab dem 15. April freigeschaltet. 

crescendo ist für alle offen!

Der Eintritt ist frei. 

Wir empfehlen eine vorherige Ticketbuchung über Weitere Informationen

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Freikarten schon vergeben.
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Genre:

Moderne Klassik
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Veranstalter:

Universität der Künste Berlin
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Veranstaltungsort:

UdK Konzertsaal
Hardenbergstraße 33, 10623, Berlin
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Termin:

Sa. 13.06.26 19:30

Bewertungen

Die UdK Berlin, wo die Veranstaltung stattfand, erhielt insgesamt positive Bewertungen. Besonders gelobt wurden die interessante Mischung aus Musik und Vorträgen sowie die multimediale Präsentation. Die Auswahl der Musikstücke und Komponisten zum Thema Luft & Wasser wurde als sehr gut empfunden. Die Einbindung des Themas Klimakatastrophe in die Kunst- und Kulturinszenierung wurde positiv hervorgehoben. Ein Besucher erwähnte, dass es sein erster Besuch sowohl in der UdK als auch bei den Symphonikern war und dass er von der Veranstaltung insgesamt beeindruckt war. Insgesamt erhielt die UdK Berlin eine Bewertung von 4,45/5 Sternen.

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