Pier Paolo Pasolini glaubte an die Möglichkeit einer Bekehrung vom Faschismus zum Antifaschismus. Sein unvollendetes Drehbuch bleibt ein Vermächtnis.
Theater in Berlin am 01.11.26: San Paolo

Was wäre, wenn ein Faschist plötzlich zum Antifaschisten würde? Würden wir ihm glauben?
Der italienische Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini (1922–1975) glaubte, dass der Heilige Paulus heute hier unter uns ist und dass seine Bekehrung – vom Verfolger des Glaubens zum Verkünder des Glaubens – noch immer stattfindet. Er arbeitete an einem Drehbuch, in dem die Apostelgeschichte in der Nazizeit beginnt und sich bis in seine eigene Zeit im Europa der Nachkriegszeit erstreckt.
Allerdings gelang es ihm nie, sein Drehbuch fertigzustellen. Er wurde unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet. Aber können wir ernsthaft glauben, dass er nicht von Faschisten ermordet wurde? Und was wäre, wenn Pasolinis Mörder heute wieder an die Macht kämen?Das Ensemble – unter der Leitung von Regisseur David Stöhr und Dramaturg Dirk Brauner – untersucht in einer Mischung aus Theater, Tanz, Video und Klangkunst, wie eine paulinische Bekehrung heute angesichts eines wiederauflebenden Faschismus aussehen könnte.
Theater
15.00 €
Theater unterm Dach
Theater unterm Dach
Schönfließer Str. 7, 10439, Berlin
So. 01.11.26 20:00
Bewertungen
Das Theater unter dem Dach wird allgemein positiv bewertet, mit einer Gesamtbewertung von 4,57/5 Sternen. Besucher loben die philosophischen und humorvollen Details der Aufführungen, auch wenn es manchmal schwierig sein kann, sich in die Stücke hineinzudenken. Es wird erwähnt, dass es keine Pausen gibt, um über die Sätze nachzudenken, was zu einer Überlastung führen kann. Trotzdem werden die Inszenierungen als gut gemacht und interessant beschrieben.
Einige Besucher berichten von unerwarteten Absagen von Vorstellungen aufgrund von Verantwortungsbewusstsein des Leiters des Theaters, was zu finanziellen Einbußen führen kann. Dennoch wird dies als verantwortungsvoll und lobenswert angesehen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass weitere Vorstellungen geplant sind, um ausgefallene Aufführungen nachzuholen.
Die Aufführungen im Theater unter dem Dach regen die Zuschauer dazu an, Fragen zu stellen und über philosophische Themen nachzudenken. Die Inszenierungen werden als anspruchsvoll und nicht leicht zu verstehen beschrieben, was jedoch zur Diskussion und Reflexion anregt. Die Darsteller werden gelobt für ihre Darbietungen und ihre Fähigkeit, komplexe Themen auf die Bühne zu bringen.









