Das Stück “Mein Vater, Bin Laden und Ich” erforscht postmigrantische Biografien und entfaltet eine immersive Lesung mit Sprache, Musik und Performance.
Theater in Berlin am 05.09.26: Mein Vater, Bin Laden und Ich

„Mein Vater, Bin Laden und Ich“ setzt sich, ausgehend vom 11.September 2001, mit (post-)migrantischen Biografien auseinander und verschränkt dabei Zuschreibungen, Vorurteile und scheinbar authentische biografische Elemente zu einem merkwürdigen Anti-Märchen.
Anlässlich des 25ten Jahrestages des 11. September 2001 lädt das Ensemble SPORT zu einer szenisch-konzertanten Lesung des Textes: In zehn Kapiteln entsteht aus Sprache, Musik, Video und Performance eine immersive Lesung, die postmigrantische Perspektiven in einem neuen Licht erscheinen lässt.
von und mit: SPORT (Simon Kluth, Rafael Ossami Saidy, Susanne Brendel), Genet Zegay
Theater
15.00 €
Theater unterm Dach
Theater unterm Dach
Schönfließer Str. 7, 10439, Berlin
Sa. 05.09.26 20:00
Bewertungen
Das Theater unter dem Dach ist ein Ort, an dem verschiedene Stücke aufgeführt werden. Es gibt dort ein ungewöhnliches Monologstück mit philosophischem und humorvollem Inhalt sowie eine Inszenierung über Familienprobleme während einer Autofahrt. Die Veranstaltungen sind interessant und gut gemacht, jedoch fehlen Pausen für eine Pause zum Nachdenken. Trotzdem gibt es keine Überraschungen und die Vorstellungen werden von einem Darsteller geleitet.
Das Theater plant weitere Vorstellungen für das kommende Jahr, um ausgefallene Aufführungen nachzuholen. Ein Stück mit einem wichtigen Thema und Klischees hätte ein guter Abend werden können, wurde aber kurz vor Beginn abgesagt. Der Leiter des Theaters zeigte Verantwortungsbewusstsein, indem er die Vorstellung aufgrund eines erkrankten Darstellers absagte. Die Zuschauer zeigten unterschiedliche Reaktionen auf diese Entscheidung, die zu einem finanziellen Verlust für das kleine Theater führte.
Im Theater unterm Dach wird das Stück “Forschungen eines Hundes” aufgeführt, das Fragen über die Natur des Menschen und des Hundes aufwirft. Der Regisseur wählte das Stück aufgrund der Zeit, die er während der Pandemie hatte, und bemühte sich, die komplexen Fragen des Textes den Zuschauern näherzubringen. Der Schauspieler setzt sich intensiv mit den menschlichen und hündischen Eigenschaften auseinander und fordert das Publikum heraus, über die Beziehung zwischen Mensch und Hund nachzudenken. Die Vorstellung erhielt positive Resonanz und weitere Aufführungen sind geplant.
Das Theater unter dem Dach wird insgesamt mit 4,57 von 5 Sternen bewertet.









