Der Clubbesitzer wird angemessen verabschiedet, indem er für 36 Stunden im Club aufgebahrt wird. Die Abschiednahme vereint historische Praktiken mit zeitgenössischen Umgangsweisen.
Theater in Berlin am 07.03.26: PLATONIC NECROPHILIA

Der Clubbesitzer „Die Sonne von Mexiko“ ist gestorben und nun gilt es, ihn angemessen zu verabschieden. Dafür macht sein Umfeld von dem Recht Gebrauch, ihn bei sich zuhause im gleichnamigen Club für 36 Stunden aufzubahren. Wie es sich „Die Sonne von Mexiko“ gewünscht hat, wird diese lange Nacht ganz gewiss keine scheinheilig-trübsinnige Angelegenheit. Ein letztes Mal wird sein Leben noch in vollen Zügen zelebriert, bevor „Die Sonne“ dann in der Totenwelt aufwacht.
Angeregt von historischen sowie interkulturellen Praktiken und verbunden mit zeitgenössischen Umgangsweisen verschiedener Berliner Subkulturen entwirft PLATONIC NECROPHILIA eine Abschiednahme, die das Publikum dazu einlädt, darüber nachzudenken, was eigentlich ein angemessenes Verhältnis zum Tod ist.
Mit: Jan Chmilewski, Martin Clausen, Delo, Bruno di Martino, Klara Domröse, Fabian Duckwitz, Ännie Engelhardt, Christopher Graham, Nora Sofie Smedbakken Hov, Ichi Go, Fabio Schmidt, Miquel Vock, Udo Wiegand. Konzept, Regie: Karim Karel
Theater
10.00-15.00 €
Alternativer Kunstverein Acud e.V.
ACUD Theater
Veteranenstraße 21, 10119, Berlin
Sa. 07.03.26 20:00
Bewertungen
Das ACUD-Theater in Berlin-Mitte wird als ein kleines Altberliner Hinterhoftheater mit marodem Charme beschrieben. Es bietet Platz für circa 50 Personen und die Plätze sind gut gefüllt. Die Veranstaltungen werden als anspruchsvoll, bizarr und fordernd beschrieben, jedoch mit großer Ausstrahlungskraft der Schauspieler. Die Atmosphäre wird als lebendig und einladend beschrieben, was zu einem gelungenen Abend führt. Das Theater wird als besonderer Ort mit tollem Charme wahrgenommen.
Das ACUD-Theater erhält eine Bewertung von 4,60/5 Sternen.









