Thomas Manns Novelle “Mario und der Zauberer” thematisiert die Manipulierbarkeit des Individuums in einer Gruppe und die Verführbarkeit der Menschen. Ein Grund, warum unser Theater diese Lesung ins Programm aufgenommen hat.
Theater in Berlin am 16.10.26: Thomas Mann: Mario und der Zauberer

AUSPRODUKTION / LESUNG mit Musik
THOMAS MANN: MARIO UND DER ZAUBERER
Ein tragisches Reiseerlebnis
Besetzung:
CARL MARTIN SPENGLER
MARTINO DESSI (Gitarre)
Regie: ALINA GAUSE
Bühnenbild: ALINA GAUSE, TATJANA HAJDUKOVA
Musikalische Leitung: MARTINO DESSI
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Dauer: ca. 1h 45Min. (T1: 55 Min. / P: 15 Min. / T2: 35Min.)
Thomas Manns berühmte Novelle aus dem Jahr 1930 wurde gleich nach ihrer Erscheinung als politische Parabel zum aufkommenden Faschismus in Europa gelesen.
Denn die Geschichte wirft Fragen nach der Manipulierbarkeit des Individuums innerhalb einer Gruppe auf und führt vor Augen, wie verführbar Menschen sind. Ein guter Grund für unser Theater, diese Lesung in das Programm aufzunehmen.
In der Novelle nimmt der Zauberer Cipolla die Rolle des autoritären Verführers ein, der sein Publikum im fiktiven italienischen Badeort Torre di Venere durch gekonnte Hypnose dazu bringt, ein völlig irrationales Verhalten an den Tag zu legen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines deutschen Touristen, der seinen Urlaub zusammen mit seiner Familie im besagten Badeort verbringt.
Unsere Lesung wird durch traditionelle italienische Musik eingerahmt, gespielt vom sardischen Gitarristen Martino Dessi.
© Leserechte: S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main
Theater
16.50-27.50 €
Theater im Palais
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1, 10117, Berlin
Fr. 16.10.26 19:30
Bewertungen
Das Venue hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,77 Sternen. Die Meinungen über die Veranstaltungen sind gemischt. Einige Besucher waren enttäuscht von der Aufführung von “Adam Schaf hat Angst”, während andere positiv überrascht waren von “Nur nicht zu den Löwen”. “Georg Kreisler: Unheilbar gesund” wurde als gelungen empfunden, mit einer guten Mischung aus Liedern und Lebensgeschichte. “Otto Reutter: Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus” wurde als sehr gut bewertet, mit hervorragenden Darstellern und einer unterhaltsamen Auswahl an Texten. “PRINZESS ROSINE” wurde als herrlich verrückt und wunderbar skurril beschrieben, mit fantastischen Darstellern und einer super Pianistin.









