Eine Geschichtslehrerin führt ein Experiment in Disziplin und hierarchischem Verhalten durch, das außer Kontrolle gerät. Populismus und Xenophobie schüren Angst und Gefahren in Europa.
Theater in Berlin am 18.03.26: #diewelle

Der Schulklassiker im modernen Gewand: bewegend und brandaktuell
„Ihr meint also, eine Diktatur wäre in Deutschland nicht mehr möglich?« – »Auf keinen Fall! Dafür sind wir viel zu aufgeklärt.“
Eine Geschichtslehrerin arbeitet zum Thema Faschismus. Die Schüler*innen verstehen nicht, warum die deutsche Mehrheit die Verbrechen der Nationalsozialisten schweigend und tatenlos mit angesehen hat. Sie startet ein simples Experiment, indem sie die Klasse mit Übungen in Disziplin und hierarchischem Verhalten zu stärkerer Verbundenheit eint, in der Gruppe Gemeinschaftssinn durch Symbole und Parolen stiftet. Die Verführbarkeit durch faschistisches Gedankengut gewinnt erst spielerisch, dann immer radikaler die Oberhand. Das Experiment entgleitet.
Heute ist die Welt aufgeklärt und sicher. Oder? Populismus, Xenophobie, Autokratien, Meloni, Putin und Bewegungen wie die Identitären oder die Rassemblement National schüren in ganz Europa unter dem Deckmantel großer Bedrohung und Gefahren eine Angst, die sich mit bekannten Codes in neuen Worten präsentiert.
Das reale Experiment „The third Wave“ des kalifornischen Highschool-Lehrers Ron Jones, das 1981 als weltweit erfolgreicher Roman „The Wave“ von Morton Rhue (Todd Strasser) Schullektüre wurde, wirft unter den aktuellen politischen Umständen alte Fragen neu auf: Was gibt es einer Gruppe, sich einer anderen gegenüber überlegen zu fühlen? Wann wird Zusammenhalt in der Gruppe zur Ausgrenzung anderer? Wer kämpft für was und wer schaut zu? Braucht es letztlich nur entsprechend viele schweigende Zuseher*innen, um die Demokratie zu gefährden?
Inhaltshinweis: Rassismus
Zu diesem Stück bieten wir in Kooperation mit Gesicht Zeigen! e.V. vertiefende Workshops an. Gefördert durch: Landeszentrale politische Bildung
Aufführungsrechte „#diewelle2020“: Rowohlt Theater Verlag
IKARUS 2019
Uraufführung: 15.01.2020
Zu dieser Inszenierung bieten wir einen Spezialworkshop an: Das Planspiel.
Theater
16.00-25.00 €
Grips Theater GmbH
GRIPS-Theater Hansaplatz
Altonaer Straße 22, 10557, Berlin
Mi. 18.03.26 18:00
Bewertungen
Das Grips Theater wird als inspirierend, lebendig und beeindruckend beschrieben. Die Schauspieler werden gelobt und es wird erwähnt, dass das Theaterstück unter die Haut geht und Tränen hervorruft. Besucher empfehlen das Theater aufgrund der freundlichen Mitarbeiter und des Spaßes, den sie bei den Veranstaltungen hatten.
Die Inszenierungen im Grips Theater werden als toll, kurzweilig und beeindruckend beschrieben. Besucher loben die Darsteller und die informative Aufklärung, die einige Stücke bieten. Der Veranstaltungsort wird als sehr nett und empfehlenswert beschrieben.
Das Grips Theater wird auch bei ausverkauften Vorstellungen gelobt. Die Darsteller werden als grandios und einfallsreich beschrieben. Evergreens und legendäre Charaktere begeistern das Publikum. Besucher bedanken sich für die Möglichkeit, Karten für die ausverkaufte Vorstellung zu bekommen und beschreiben den Abend als gelungen.
Das Grips Theater wird insgesamt mit 4,97/5 Sternen bewertet und erhält viel Lob für die Inszenierungen, die Darsteller und den Veranstaltungsort.









