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Theater in Berlin am 18.07.26: Nach Mitternacht

„Nach Mitternacht“ erzählt die Geschichte von Susanna im Jahr 1936, die gezwungen ist, erwachsen zu werden und eine lebensverändernde Entscheidung zu treffen. Dieses Theaterstück basiert auf dem Roman von Irmgard Keun und wurde von Gottfried Greiffenhagen adaptiert.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

nach dem Roman von Irmgard Keun

Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen

Regie: Irene Christ 

mit Johanna Marie Bourgeois

48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt – zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor – die Geschehnisse um sie herum: ihre leidenschaftliche Liebe zu Franz, mit dem sie Zukunftspläne hat; das veränderte Verhalten der Menschen, die ihr nahestehen; das Leben mit den „Rassegesetzen“; überhaupt die neue Normalität: den Alltag während der Naziherrschaft. Ein Auftritt Hitlers vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Frankfurter Opernplatz wird zum Ausgangspunkt einschneidender Ereignisse. Die Schlinge zieht sich zu. Denunziationen sind an der Tagesordnung. »Mütter zeigen ihre Schwiegertöchter an, Töchter ihre Schwiegerväter, Brüder ihre Schwestern, Schwestern ihre Brüder… Nachbarn ihre Nachbarn.« Innerhalb kürzester Zeit ist Susanna nicht mehr nur humorvolle Beobachterin, sondern mittendrin und gezwungen, erwachsen zu werden. Während eines ausufernden Festes, kurz vor Mitternacht, muss eine große Lebensentscheidung her. Gehandelt wird nach Mitternacht.

Irmgard Keun, in den 1930er Jahren ein Star am Literaturhimmel und später wiederentdeckt, schrieb den Roman „Nach Mitternacht“ während ihrer Zeit im Exil. Er wurde 1937 in den Niederlanden veröffentlicht. Auch mit den Romanvorgängern „Gilgi, eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ feierte sie sensationelle Erfolge. Gottfried Greiffenhagen verdichtet mit seiner Monologfassung Keuns großen Roman zu einem verzweifelt heiteren und erbarmungslos scharfsichtigen Theaterstück.

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Genre:

Theater
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Tickets:

31.20 €
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Veranstalter:

Theater Am Frankfurter Tor
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Veranstaltungsort:

Theater Am Frankfurter Tor
Karl-Marx-Allee 133, 10243, Berlin
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Termin:

Sa. 18.07.26 20:00

Bewertungen

Dieses Theaterstück „Nach Mitternacht“ mit Johanna Marie Bourgeois in der Hauptrolle als Susanna wird von den Besuchern als fantastische Leistung und Hochgenuss beschrieben. Trotz des bedrückenden Themas der deutschen Geschichte wird die schauspielerische Leistung der Künstlerin sehr gelobt. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich mit solchen Kapiteln der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um nicht in ähnliche Zeiten zurückzukehren. Das vielseitige Angebot des kleinen Theaters und der freundliche Service werden ebenfalls positiv hervorgehoben. Insgesamt wird das Stück und die Darbietung von Johanna Marie Bourgeois als grandios und beeindruckend beschrieben.

Das Stück erfährt eine traurige Aktualität und berührt die Zuschauer mit Parallelen zur heutigen Zeit und den Ängsten der Menschen. Die schauspielerische Leistung von Johanna Marie Bourgeois wird als hervorragend und grandios bezeichnet, was durch den langen Applaus und die Bravorufe bestätigt wird. Die junge Schauspielerin wird für ihre Leistung in diesem anspruchsvollen Stück gelobt und gratuliert.

Gesamturteil: 5,00/5 Sterne

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