Georg Kreisler war ein musikalisches Genie, das mit Lyrik und Literatur jonglierte. Sein Werk bleibt unvergessen und einzigartig.
Theater in Berlin am 22.10.26: GEORG KREISLER: UNHEILBAR GESUND

Aus der Reihe “Berliner Geschichten”
GEORG KREISLER: UNHEILBAR GESUND
Ein musikalischer Abend
Buch und Regie: Barbara Abend
Musikalische Einrichtung: Ute Falkenau
Mit: Carl Martin Spengler (Spiel, Gesang) und Jürgen Beyer (Klavier)
Dauer: ca. 1h 45 Min. (inkl. 1 Pause nach 50 Min.)
Carl Martin Spengler und Jürgen Beyer widmen sich, unter der Leitung von Barbara Abend, dem großen Österreicher.
Georg Kreisler war ein Genie, ein literarisch–musikalisches Genie, das es so wahrscheinlich nie wieder geben wird.
Was er schrieb und komponierte, war kein Kabarett, es waren schon gar nicht Chansons. Es war so viel mehr als Lyrik und Literatur. Es gibt keinen Begriff dafür, außer vielleicht den Titel einer seiner Schallplatten: Kreisleriana.
Er konnte mit Melodien und Musikstilen jonglieren, wie er wollte. Mit den Worten sowieso. Seine Lieder sind immer mehr-dimensional…er konnte grotesk kalauern und blödeln und dabei tieftraurig sein, er konnte scharf kritisieren und war dabei immer gewitzt.
(Eva Menasse, Schriftstellerin)
Bei Nennung seines Namens – Georg Kreisler – kommt´s prompt: “Tauben vergiften im Park“. Im Katalog seiner 500 Liedschöpfungen erfuhr dieses Lied heftige Kritik und giftige Ablehnung in den Wiener Medien nach seiner Rückkehr aus dem Exil.
Geboren in Wien teilte er, vierzehnjährig, das Los der jüdischen Einwohner Wiens, die das Glück hatten, unter Verzicht ihres Vermögens, 1938 /39 einen Auswanderungsbescheid in die USA zu erlangen.
Nach der kurzen Kindheit in Wien, der Flucht mit den Eltern über den Ozean kam der Durchbruch in New York und schließlich die Rückkehr in ein ihm fremdes Österreich, das ihn immer wieder frösteln ließ – Das 20.Jahrhundert machte aus Georg Kreisler einen Unbehausten, „der seine Heimat in der Kunst und in der Sprache fand. Er war ein Genie, das es so nie wieder geben wird.“ ( Atrium Verlag Zürich)
10 Jahre lebte er in Berlin und hatte Lesungen und Aufführungen seiner Bühnenwerke, seine gefeierten Abende bei den führenden Kabaretts in Berlin, den „Wühlmäusen“ und den „Stachelschweinen“, einen produktiven Kontakt mit dem Interpreten Tim Fischer, eine stilprägende Berliner (Theater)-Geschichte.
Über 500 Lieder, Romane, Essays, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Opern – er hat ein unglaubliches Werk hinterlassen.
Theater
16.50-27.50 €
Theater im Palais
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1, 10117, Berlin
Do. 22.10.26 19:30
Bewertungen
Das Venue hat eine Gesamtbewertung von 4,77/5 Sternen erhalten. Es gibt gemischte Meinungen über die Veranstaltungen, die dort stattfinden. Einige Besucher waren von der Darbietung enttäuscht, während andere positiv überrascht wurden. Es scheint, dass die Qualität der Aufführungen stark von den Künstlern und deren Interpretation abhängt. Es wird erwähnt, dass die Regie bei einigen Veranstaltungen nicht optimal war. Trotzdem gab es auch Lob für herausragende Darsteller und Musiker, die für unterhaltsame und nachdenkliche Abende sorgten.









