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Theater in Berlin am 25.03.26: Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden

„Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden, wieder in der Regie von Sebastian Nübling.“

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

»Ich habe eine Wut auf die Welt oder das System oder mich, weil ich alles verraten habe, woran ich nicht geglaubt habe, oder haben wir wirklich einmal daran geglaubt, die Welt zu retten? Die lagen doch nur dekorativ herum, die Bücher, die feministischen, marxistischen, queeren, die lagen herum, mit ihren Überschriften, über die wir nicht hinausgekommen sind, während wir lieber Serien geschaut haben.«

Eine Sprecher*in – »Ich bin in dem Alter, in dem sich Ärzte gegen meine Beatmung entscheiden, wenn auf der Nachbarliege ein aufstrebender Portfolio-Manager liegt.« – zieht schonungslos Bilanz ihres Lebens und dem einer ganzen Generation im Neoliberalismus. »Ich hatte erwartet, dass mir in Erwartung des Todes das Unterbewusste faszinierende Bilder meines gelungenen Lebens zeigt. Und dass ich sie nur verdrängt hätte, die einzigartigen Momente voller Erfüllung, Liebe und Exotik. Aber was sich da einstellt, kann nur als unterdurchschnittlich bezeichnet werden. Immobilien und Kühlschränke, triste Reisen und die Abwesenheit von Liebe.«

Sibylle Berg, die optimistische Pessimistin, wie sie sich selbst bezeichnet, zeigt abermals ihre Brillanz. Ihr gelingt ein aufrüttelndes, wütendes und starkes Stück voller Sprachintelligenz, Haltung und Humor. »Hat uns – bitte schön – irgendjemand auf diese Kränkung vorbereitet? Dass wir plötzlich unwichtig werden? Unsichtbar, auch wenn wir uns an die Regeln halten? Die es für Frauen gibt.«

Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden, wieder in der Regie von Sebastian Nübling, ist der vierte und letzte Teil der Saga, die Sibylle Berg für uns geschrieben hat. Die Reise der vielstimmigen jungen Sprecher*in, die sie fulminant mit Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen begann und die sie auf der Suche nach dem Glück in einer unglücklichen Welt mit Und dann kam Mirna und Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause begleitete, beendet sie scheinbar elegisch, mit einer polyphonen Sprecher*in, die auf das Leben zurückblickt. CUT. ACTION.

Von
Sibylle Berg

Regie
Sebastian Nübling

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Genre:

Theater
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Tickets:

10.00-38.00 €
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Veranstalter:

Maxim Gorki Theater
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Veranstaltungsort:

Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2, 10117, Berlin
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Termin:

Mi. 25.03.26 19:30

Bewertungen

Das Venue wird als vielseitig, unterhaltsam und berührend beschrieben. Die Darsteller zeigen sich sehr persönlich und authentisch in ihren Aufführungen. Die Bühne ist originell gestaltet und bietet eine gute Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Das Publikum fühlt sich mit den Darstellern verbunden und zeigt große Begeisterung für die Veranstaltungen.

Die Events im Venue sind intensiv, anspruchsvoll und politisch. Es werden Themen außerhalb der Komfortzone behandelt und es finden auch Diskussionen in englischer Sprache statt. Die Veranstaltungen sind besonders und bieten eine besondere Erfahrung für die Besucher.

Die Aufführungen im Venue sind berührend, interessant und gut vertont. Die Darsteller erzählen von ihren Erfahrungen im Gefängnis und den Herausforderungen danach. Die Veranstaltungen sind kurzweilig und bieten einen Einblick in das Leben der Protagonisten.

Das Venue bietet großartige Leistungen von Musikern und Schauspielern. Die Aufführungen sind humorvoll, leicht und originell verpackt. Es wird betont, dass das Theater Spaß macht, ohne oberflächlich zu sein. Die Veranstaltungen sind für ein breites Publikum geeignet und bieten eine Mischung aus Unterhaltung und Anspruch.

Obwohl nicht zur Zielgruppe gehörend, fand ein älteres Publikumsmitglied die Aufführung interessant. Die Inszenierung wurde als hektisch empfunden, aber dennoch von einem jungen Publikum begeistert aufgenommen. Trotz kleinerer Pannen wurde die Aufführung insgesamt positiv bewertet.

Das Venue wird insgesamt mit 4,63/5 Sternen bewertet.

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