Die Hexenverfolgung in Bernau bei Berlin beginnt ab 1617, wobei viele unschuldige Frauen angeklagt werden. Dorothea Meermann, eine 70-jährige Bernauerin, wird wiederholt gefoltert, bleibt jedoch standhaft.
Theater in Berlin am 28.10.26: Die Hexen von Bernau

Aus der Reihe “Berliner Geschichten”
DIE HEXEN VON BERNAU
Von Feindbildern, Justizversagen und einem Verbrechen gegen die Menschheit
Mit: Alina Gause (Spiel, Gesang), Carl Martin Spengler (Spiel, Gesang) und Matthias Behrsing (Klavier)
Regie: Alina Gause
Musikalische Leitung: Matthias Behrsing
Text: Ildiko Bognar
Bühnenbild: Joshua Tewes-McCoy
Kostümbild: Tatjana Hajdukova
Regieassistenz: Milena Mielke
Dauer: ca. 1h 45 Min. (inkl. Pause nach 45 Min.)
Passend zu unserem Jahresmotto „Die Kraft der Frauen“ widmen wir uns in unserer neuen szenisch-musikalischen Hausproduktion einem dunklen Kapitel der Geschichte: der Hexenverfolgung.
In Bernau bei Berlin setzt ab 1617 eine Verfolgungswelle ein, in deren Verlauf viele Unschuldige, in erster Linie Frauen, als Hexen angeklagt werden. Eine dieser Frauen ist die 70-jährige Bernauerin Dorothea Meermann. Bereits in dritter Generation wird sie wegen Zauberei verhaftet und über zwei Jahre wiederholt gefoltert. Dennoch bietet sie dem Machtapparat der frühen Neuzeit die Stirn und bleibt bis zu ihrem Tod bei ihrer Aussage, keine Zauberin zu sein.
Nach intensiven historischen Recherchen und anhand von wahren Schicksalen machen wir eine Epoche erlebbar, die nur auf den ersten Blick nichts mit unserer modernen Zeit zu tun hat. Alina Gause und Carl Martin Spengler tauchen mal spielend mal erzählend in eine Geschichte ein, in der Narrative mehr wiegen als Fakten und die Mächtigen immer recht haben.
Theater
16.50-27.50 €
Theater im Palais
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1, 10117, Berlin
Mi. 28.10.26 19:30
Bewertungen
Die Venue wird insgesamt sehr positiv bewertet, mit einer Gesamtbewertung von 4,77/5 Sternen. Besucher haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, von Enttäuschungen bis zu positiven Überraschungen. Einige Veranstaltungen wurden als enttäuschend empfunden, während andere als beeindruckend und unterhaltsam beschrieben wurden. Die Darsteller wurden oft gelobt, insbesondere für ihre Leistungen auf der Bühne. Die Auswahl der Stücke und die Zusammenstellung der Texte wurden als gut und exzellent bezeichnet. Die Atmosphäre der Venue wurde als herrlich verrückt und wunderbar skurril beschrieben, mit fantastischen Darstellern und einer super Pianistin.









