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Theater in Berlin am 29.01.26: Nach Mitternacht

Susanna beschreibt die Geschehnisse im Jahr 1936 mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor, während die Schlinge sich zu zieht.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

nach dem Roman von Irmgard Keun

Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen

Regie: Irene Christ 

mit Johanna Marie Bourgeois

48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt – zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor – die Geschehnisse um sie herum: ihre leidenschaftliche Liebe zu Franz, mit dem sie Zukunftspläne hat; das veränderte Verhalten der Menschen, die ihr nahestehen; das Leben mit den „Rassegesetzen“; überhaupt die neue Normalität: den Alltag während der Naziherrschaft. Ein Auftritt Hitlers vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Frankfurter Opernplatz wird zum Ausgangspunkt einschneidender Ereignisse. Die Schlinge zieht sich zu. Denunziationen sind an der Tagesordnung. »Mütter zeigen ihre Schwiegertöchter an, Töchter ihre Schwiegerväter, Brüder ihre Schwestern, Schwestern ihre Brüder… Nachbarn ihre Nachbarn.« Innerhalb kürzester Zeit ist Susanna nicht mehr nur humorvolle Beobachterin, sondern mittendrin und gezwungen, erwachsen zu werden. Während eines ausufernden Festes, kurz vor Mitternacht, muss eine große Lebensentscheidung her. Gehandelt wird nach Mitternacht.

Irmgard Keun, in den 1930er Jahren ein Star am Literaturhimmel und später wiederentdeckt, schrieb den Roman „Nach Mitternacht“ während ihrer Zeit im Exil. Er wurde 1937 in den Niederlanden veröffentlicht. Auch mit den Romanvorgängern „Gilgi, eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ feierte sie sensationelle Erfolge. Gottfried Greiffenhagen verdichtet mit seiner Monologfassung Keuns großen Roman zu einem verzweifelt heiteren und erbarmungslos scharfsichtigen Theaterstück.

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Genre:

Theater
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Tickets:

28.00 €
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Veranstalter:

Theater Am Frankfurter Tor
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Veranstaltungsort:

Theater Am Frankfurter Tor
Karl-Marx-Allee 133, 10243, Berlin
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Termin:

Do. 29.01.26 18:00

Bewertungen

Das Event „Nach Mitternacht“ wurde von den Besuchern mit 5,00/5 Sternen bewertet. Die Performance von Irmgard Keun wurde als fesselnd und beeindruckend beschrieben, da die Schauspielerin in die Rolle vieler unterschiedlicher Protagonisten schlüpfte.

Die Aufführung wurde als ereignis- und abwechslungsreich gelobt, obwohl es sich um ein Ein-Personenstück handelte. Die schauspielerische Leistung wurde als großartig empfunden und die Geschichte als berührend beschrieben.

Die Schauspielerin wurde als toll und hervorragend in ihrer Umsetzung des schwierigen Stücks gelobt. Die Inszenierung und schauspielerische Leistung von Johanna Marie Bourgeois wurden als empfehlenswert beschrieben.

Die schauspielerische Leistung wurde erneut als großartig bezeichnet, besonders da das Stück keine leichte Kost war. Die Wandlung der jungen Susanna und ihre schwerwiegenden Entscheidungen wurden als faszinierend und berührend beschrieben. Die Aufführung wurde unbedingt weiterempfohlen.

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