Mit Feast vollzieht sich eine Transformation, die Bewegung, Rhythmus und kollektiven Atem vereint. Rhys Dennis kultiviert ein tieferes Bewusstsein für karibische Familien und verbindet Hip-Hop mit zeitgenössischem Tanz.
Tanz in Hamburg am 26.03.26: Feast

Mit Feast vollzieht sich eine Transformation. Ausgehend von den tiefen Schwingungen der Soundsystem-Kultur bewegt es sich durch Rituale kollektiver Trauer, Symbole des Nachtlebens und gemeinschaftliche Zusammenkünfte. Getragen von Bewegung, Rhythmus und kollektivem Atem lädt Feast Körper, Geschichten und Geister ein, sich gemeinsam in Rhythmus und Präsenz zu vereinen.
Während seiner Residenz bei K3 kultiviert Rhys Dennis ein tieferes Bewusstsein für die Abstammungslinien innerhalb karibischer Familien. Er verbindet Hip-Hop und zeitgenössischen Tanz, afrikanische Rhythmen und kulturelles Gedächtnis, um physisches Storytelling und Charaktere in bewegte Erzählungen zu verwandeln.
Choreographie, Tanz: Rhys Dennis
Co-Choreographie, Tanz: Sélam Ortega, Isaac Ouro-Gnao
Musik: Sam Nũnez
Bühne, Kostüm: Hanna Krümpfer
Lichtdesign: Lars Kracht
Recherche: Alethia Antonia, Britmond Asiamah, Monika Szpunar
Mentoring: David Glass
Rhys Dennis
ist ein Choreograph, Tänzer und Lehrer aus London. Seine Bewegungssprache hat ihre Wurzeln im Hip-Hop und im zeitgenössischen Tanz. Er arbeitet interdisziplinär und kooperiert international mit Künstler*innen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Film, Fotografie und Museen. Rhys ist Mitbegründer der Tanzkompanie Fubunation, deren Ziel es ist, People of Colour im zeitgenössischen Tanz sichtbar zu machen. Er studierte an der Northern School of Contemporary Dance und schloss sein Studium an der London Contemporary Dance School (The Place) mit einem BA(Hons) ab.
Während der Residenz bei K3 wird Rhys das Projekt Feasts of Discord weiterentwickeln – eine choreographische Auseinandersetzung mit Familienkrisen in karibischen Familien. Dazu wird er sich mit der Schnittstelle von Physical Storytelling und Charakterentwicklung beschäftigen, um aus alltägliche Erfahrungen von Menschen aus der Arbeiterklasse packende, von Bewegung getriebene Erzählungen zu machen.
TanzHochDrei Festival 2026
Drei Uraufführungen, drei Choreograph*innen und ganz viel Tanz – das ist TanzHochDrei. Jedes Jahr im März präsentieren die drei Residenz-Choreograph*innen von K3 ihre neuen Stücke. Inka Romani aus Spanien setzt sich mit der faschistischen Vergangenheit ihres Landes auseinander und untersucht, wie Sport, Gymnastik und Volkstänze vom Regime vereinnahmt wurden. Der Londoner Rhys Dennis verbindet Hip-Hop, zeitgenössischen Tanz und afrikanische Rhythmen mit Ritualen karibischer Familien und Symbolen des Nachtlebens. Gry Tingskog richtet den Blick in den Himmel und entwickelt mithilfe von Satelliten, Astrologie und künstlicher Intelligenz eine Choreographie, die Zukunft voraussagt. Treffpunkt ist unsere Bar im Festivalzentrum in der K3, Bewegungs- und Begegnunsangebote für alle Generationen begleiten die Aufführungen.
Tanz
15.00 €
Textur Hamburg
Kampnagel
Jarrestraße 20, 22303, Hamburg
Do. 26.03.26 19:00
Bewertungen
Die Kampnagelfabrik ist eine wirklich tolle Veranstaltungsstätte, in der verschiedene Stücke aufgeführt werden. Besucher loben die interessanten und unterschiedlichen Darsteller sowie die gelungene Verwebung von Fluchtgeschichten aus Deutschland. Ein wichtiges Thema wird hier aufgegriffen und beeindruckend dargestellt.
Die Akteure in der Kampnagelfabrik überzeugen mit modernen Stücken und überraschenden Wendungen. Besonders hervorgehoben wird die Darstellung von Geschichten von Leibeigenschaft bis zur Moderne. Ein gelungener Abend in dieser Location.
Die Veranstaltung in der Kampnagelfabrik wurde als sehr schön beschrieben. Ein kleiner Kritikpunkt war die Lautstärke der Mikrofone der Darsteller, die zu Beginn etwas leise waren. Insgesamt aber ein gelungener Abend in dieser Location.
Die Aufführung „Dragons“ in der Kampnagelfabrik wurde als wirklich super gutes Stück gelobt. Besucher waren von Tanz, Bühnenbild, Kostümen und Ausdruck begeistert. Das Stück hat ohne Pause die komplette Zeit über unterhalten und wird absolut empfohlen.
Die Veranstaltungsstätte Kampnagelfabrik bietet eindrucksvolle und ausdrucksstarke Aufführungen, wie zum Beispiel „Monster Truck / The Footprints of David: Sorry“. Besucher beschreiben den Abend als grandios und anders als erwartet, aber keineswegs bereut.
Die Kampnagelfabrik wird insgesamt mit 4,70/5 Sternen bewertet.









