Der Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz thematisiert Schuld und Pflicht im Nationalsozialismus und ist ein Meilenstein der deutschen Nachkriegsliteratur. Die VB Thalia bringt als erstes Amateurtheater in Deutschland das Stück auf die Bühne.
Theater in Hamburg am 22.01.27: Die Deutschstunde

Zum Stück:
Siggi Jepsen, Insasse einer Erziehungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche, soll zu den Freuden der Pflicht einen Aufsatz schreiben. Aber wo anfangen? Er hat so viel zu erzählen, aus seiner Kindheit, über seine Familie und den Vater Jens Ole Jepsen, der während des Kriegs Dorfpolizist ganz oben im Norden Deutschlands war.
Jepsen kontrollierte pedantisch das Malverbot, das die Nazis dem Maler Max Ludwig Nansen auferlegt hatten. Auch Siggi sollte Nansen bespitzeln; er sollte seine Pflicht tun, genau wie der Vater. Er sollte gehorsam sein, ganz gleich, was Ihm sein Gewissen sagt. War er es?
Der Roman “Deutschstunde” , dessen Kernthema die Frage nach Schuld und Pflicht in der Zelt des Nationalsozialismus Ist, gilt als Meilenstein der deutschen Nachkriegsliteratur und wurde zum bekanntesten Werk von Siegfried Lenz. Nur wenige deutsche Bühnen haben den Roman bislang zur Aufführung gebracht. Die VB Thalia dankt Lukas Rosenhagen, Dramaturg beim Landestheater Schleswig-Holstein, dass wir seine Adaption nutzen dürfen und damit das erste Amateurtheater in Deutschland sind, das die Deutschstunde aufführen kann.
Nach dem Roman von Siegfried Lenz
Für die Bühne bearbeitet von Lukas Rosenhagen
Regie: Christian Tenbrock
Theater
€
Volksspielbühne Thalia von 1879 e.V.
Theater an der Marschnerstraße
Marschnerstraße 42, 22081, Hamburg
Fr. 22.01.27 19:30
Bewertungen
Das Theater an der Marschnerstraße wird insgesamt sehr positiv bewertet, mit einer Gesamtbewertung von 4,27/5 Sternen. Besucher loben die gemütliche Atmosphäre des Theaters und die Vielseitigkeit des Programms, das von Komödien bis Dramen reicht. Die Schauspieler werden als beeindruckend in ihrem schauspielerischen Können beschrieben. Ein Besucher fand es sogar interessant, die Darsteller auch einmal abseits der Bühne zu erleben. Einige Stücke regen zum Nachdenken an und bieten Gesprächsstoff für lange Zeit nach der Aufführung.









