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Ausstellungen in Frankfurt am Main am 06.09.26: Grönland – Not For Sale

Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever untersucht politische Ausstellungen im Frankfurter Kunstverein bis 2028 und macht Verschiebungen sichtbar. Es ist eine Reise in ein Land, das im Fokus der Großmächte steht.

Foto: TwoTickets.de / Unsplash

 

Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever eröffnet einen Zyklus politischer Ausstellungen im Frankfurter Kunstverein, der bis 2028 reicht. Durch die Mittel der Bildbefragung und der Kunst werden die großen Verschiebungen unserer Zeit untersucht und Bruchstellen sichtbar gemacht.

Diese Ausstellung ist eine Reise in ein Land, das vom arktischen Meer umgeben, sechs Mal so groß wie Deutschland und in den vergangenen Jahren unfreiwillig in den Fokus der Großmächte gerückt ist. Die strategische Lage an der Schnittstelle zwischen Kanada, den USA, Russland und Europa weckt die Begierde nach Vorherrschaft über die Meereswege und den Zugriff auf die zahlreichen Rohstoffe. Das Land spiegelt alle geopolitischen Herausforderungen wider, die sich aktuell auf Menschen in zahlreichen Regionen der Welt ähnlich auswirken. Die Folgen der globalen Klimaerwärmung, Interessen und Entsolidarisierung von transnationalen Großunternehmen zu Ungunsten lokaler Volkswirtschaften. Wachsende Spannungen zwischen Staat und Bürger:innen sowie identitätspolitische Konflikte innerhalb von Gesellschaften nehmen zu. Was wissen wir über die Menschen in Grönland, über die Natur und über die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Umwelt und Kultur? Was über die Geschichte kolonialer Gewalt? Welche politischen Kräfte erheben Anspruch auf das Land, das sich nach Unabhängigkeit sehnt?

Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever ist eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern gezeigt wird. Über vier Jahre sind beeindruckende Panoramabilder und intime filmische Zeugnisse und Videointerviews entstanden. Diese ermöglichen eine sinnliche Reise in die kaleidoskopischen Erzählungen eines komplexen Landes und dessen Menschen. Zum ersten Mal in Deutschland kommt Julie Edel Hardenberg mit ihrer politischen Kunst zu Wort. Dies ist die erste umfassende Schau einer der einflussreichsten Künstlerinnen Grönlands und Skandinaviens.

Eine Ausstellung des ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern, in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

Kuratiert von Beat Hächler (Direktor ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern) und Gian Suhner (Filmemacher) und für die zeitgenössische Kunst von Franziska Nori (Direktorin Frankfurter Kunstverein)

Mit Julie Edel Hardenberg

Eröffnung: 18. Juni 2026, 17:30 Uhr

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Genre:

Ausstellungen
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Tickets:

6.00-10.00 €
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Veranstalter:

Frankfurter Kunstverein
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Veranstaltungsort:

Frankfurter Kunstverein
Markt 44, 60311, Frankfurt am Main
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Termin:

So. 06.09.26 11:00

Bewertungen

Die Bewertungen für das Kunstmuseum sind durchweg positiv. Die Besucher loben die Vielfalt und Qualität der Ausstellungen, die moderne Kunst aus Neuseeland präsentieren. Es wird besonders die interessante Auswahl an Werken und Künstlern hervorgehoben. Einige Besucher empfinden jedoch die Anzahl an Videokunstwerken als störend und wünschen sich mehr Vielfalt in den Ausstellungen. Trotzdem wird das Museum mit durchschnittlich 4,67 Sternen bewertet.

Des Weiteren wird die Ausstellung „Malerei der ungewissen Gegenden“ als modern und interessant beschrieben. Die Kunstwerke werden als mystisch und vielschichtig wahrgenommen, was die Komplexität der Welt widerspiegeln soll. Die Besucher empfinden die Ausstellung als eine gelungene Mischung aus verschiedenen Malstilen und Raumgefühlen.

Die Ausstellung „Making History“ wird als nachdenklich und bewegend beschrieben. Die Kunstwerke reflektieren historische Ereignisse und politische Bilder, die den Besuchern zum Nachdenken anregen. Besonders die multimediale Installation von Robert Boyd und die Darstellung von friedlichen Szenen in Europa werden positiv hervorgehoben.

Insgesamt wird das Kunstmuseum als empfehlenswert und inspirierend beschrieben, das zum Nachdenken anregt und eine Vielzahl von künstlerischen Medien präsentiert.

nf24