Kater Leopold aus dem Tierheim Köln-Dellbrück musste nach einer ersten Operation erneut operiert werden, da sich Schrauben in seinen Beinen gelockert hatten. Er muss nun weitere acht Wochen in einer Box verbringen, was für ihn sehr belastend ist.
Kater Leopold im Tierheim Köln-Dellbrück: Rückschlag bei der Genesung

Kater Leopold, der im Tierheim Köln-Dellbrück untergebracht ist, hat einen weiteren Rückschlag in seiner Genesung erlitten. Nachdem er sich auf dem Weg der Besserung befand, sorgte eine neue Nachricht für Besorgnis unter den Mitarbeitern des Tierheims.
Leopold wird im Tierheim als der „ärmste Kater Kölns“ bezeichnet. Sein Schicksal wurde auf Instagram dokumentiert. Der Kater wurde Anfang Januar nach einem Verkehrsunfall verletzt aufgefunden. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass er sich beide Oberschenkel gebrochen hatte.
In einer Operation wurden Platten eingesetzt, um die gebrochenen Knochen zu stabilisieren. Nach dem Eingriff musste Leopold seine Beine für einen Zeitraum von zwölf Wochen schonen und in einer Box verbringen, um die Heilung nicht zu gefährden. Diese Ruhezeit fiel ihm schwer, da er sehr aktiv ist.
Erneute Operation notwendig
Letzte Woche endete die Zeit, in der Leopold ruhig in der Box bleiben musste. Das Tierheim feierte diesen Moment und brachte ihn zur Kontrolle zum Röntgen. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, da das Ergebnis enttäuschend ausfiel. Die Schrauben, die die Platten in seinen Beinen fixierten, hatten sich aufgrund eines Materialfehlers gelockert.
Daraufhin war eine erneute Operation erforderlich. Leopold muss nun erneut für acht Wochen in seiner Box bleiben und trägt zusätzlich einen steifen Verband am rechten Hinterbein, was ihm die Bewegung erschwert. Die Mitarbeiter des Tierheims äußern ihr Mitgefühl und betonen, dass sie den kleinen Kater sehr bedauern.
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