Der Deutsche Jugendfotopreis zeigt, wie junge Menschen ihre Gegenwart erleben und welche Themen wichtig sind. Die Vielfalt der prämierten Arbeiten zeigt die Kraft der Fotografie und des Ausdrucks.
Ausstellungen in Düsseldorf am 14.11.26: Deutscher Jugendfotopreis

ECHT JETZT richtet den Blick auf das, was junge Menschen bewegt: Auf ihre Fragen, ihre Beziehungen, ihre Perspektiven und ihre Bilder von Gegenwart. In einer Zeit des Wandels eröffnet die Ausstellung einen Raum für Vergewisserung, Austausch und Innehalten.
In 40 prämierten Arbeiten zeigt ECHT JETZT ein vielschichtiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Gegenwart erleben und was davon bleibt. Sie erzählt von Liebe und Zugewandtheit in Freund*innenschaften oder in der Familie. Sie erzählt von Solidarität und dem Mut, Klischees zu brechen, eigene Wege zu gehen und sich abzugrenzen. Sie erzählt ebenso von Einsamkeit und von der Frage, wo junge Menschen Raum finden, ihre Perspektiven und Zukunftsfragen zu formulieren.
Nicht nur inhaltlich, sondern auch formal zeigt die Ausstellung eine große Vielfalt: analog und digital, Cyanotypien, selbstgebaute Lochkameras, Collagen und weitere experimentelle Verfahren sind unter den prämierten Arbeiten. Fotografie wird hier erprobt und erweitert – und zeigt, wie viel Kraft im Spielen, Ausprobieren und in dem Mut liegt, eigene Wege zu gehen. ECHT JETZT macht sichtbar, wie groß das Vertrauen junger Menschen in Bilder ist – in ihre Kraft, den eigenen Themen und Anliegen Ausdruck zu verleihen. Dabei berührt die Ausstellung auch grundlegende Fragen der Fotografie nach Wahrheit und Zeit. In einer Gegenwart, die von Veränderungen, Widersprüchen und neuen Unsicherheiten geprägt ist, lädt ECHT JETZT dazu ein, gemeinsam hinzusehen: Wie und wo wollen wir leben? Wie wollen wir miteinander umgehen? Welche Räume schaffen wir für Kinder? Wie öffnen wir uns füreinander und akzeptieren Unterschiede? Und wie lassen wir uns voneinander verändern?
Projektleitung KIT: Jana-Catharina Israel
Leitung Deutscher Jugendfotopreis: Katharina Klapdor Ben Salem
Ausstellungskonzept: Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Arts, Leitung Prof. Mareike Foecking und Morgaine Schäfer
Kulturelle Bildung: Kunstakademie Münster, Leitung Prof.’in Dr.’in Sarah Hübscher
Ausstellungen
4.00 €
KIT – Kunst im Tunnel
KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b, 40213, Düsseldorf
Sa. 14.11.26 11:00
Bewertungen
Das Museum KIT, auch bekannt als Kunst im Tunnel, befindet sich unter der Rheinuferpromenade in Düsseldorf. Die Ausstellungsräume sind mit verschiedenen Möbeln wie Tischen, Hockern, Lampen, Teppichen und Kissen ausgestattet. Es gibt auch eine Auswahl an Büchern, die Besucher durchblättern oder lesen können. Einige Besucher fanden das Ausstellungskonzept uninteressant und verließen die Ausstellung vorzeitig.
Die Ausstellung im KIT wird als sehr klein und als eine Art Labyrinth beschrieben. Man muss sich auf diese spezielle Art von Kunst einlassen können, um sie zu genießen.
Die Kunstwerke im KIT gelten als schwer zugänglich und die Räumlichkeiten als überschaubar. Einige Besucher waren enttäuscht von der Performance-Ausstellung, bei der es scheinbar nicht viel zu sehen gab, wenn keine Aufführung stattfand. Trotzdem gab es positive Erwähnungen für das hilfsbereite Personal und die kreative Aktion mit Sofortbildkamera und Plakat.
Die moderne Kunst in der Kunsthalle und im KIT wird als fragwürdig und schwer verständlich ohne Führung beschrieben. Die Location des Museums wird jedoch als interessant angesehen. Einige Besucher empfehlen eine Führung, aber es gibt auch kostenfreie Beschreibungen zu den Kunstwerken.
Einige Besucher waren hauptsächlich wegen der Location und weniger wegen der Ausstellung im KIT. Die moderne Kunst wurde als schwer verständlich empfunden, aber dank ausführlicher Beschreibungen konnten sie eine Vorstellung von den Kunstwerken erhalten.
Diese Venue wird mit 2,60/5 Sternen bewertet.









