Die Kunsthalle wird zur Bühne für ortsspezifische Wandmalereien von fünf Künstler*innen, die den Raum temporär transformieren. Ein fortlaufender Prozess von Wandel und Vergänglichkeit, der neue Perspektiven auf den Raum eröffnet.
Ausstellungen in Düsseldorf am 23.08.26: Work in Progress

Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt.
Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben. Jeder Besuch zeigt einen anderen Zustand und offenbart neue Perspektiven auf den Raum.
Als eine der ältesten Formen künstlerischer Arbeit ist Wandmalerei eng mit Architektur und Öffentlichkeit verbunden und dabei zugleich Zeichnung, Malerei, Performance und räumliche Setzung. Die Wand ist dabei nicht nur Bildträger, sondern gleichzeitig Grenze, Widerstand, Projektionsfläche und Zeugin. In der Kunsthalle entsteht über fünf Monate hinweg eine Abfolge temporärer Einschreibungen, die den Ort immer wieder neu definieren und verändern. Damit widersetzt sich die Ausstellung bewusst der Logik von Dauerhaftigkeit und vollständiger Verfügbarkeit; sie eröffnet Raum für Prozesse, Begegnungen und das Erleben von Veränderung.
10. April – 10. Mai: Navot Miller (* 1991, ISR)
11. Mai – 7. Juni: Rosilene Luduvico (* 1969, BRA)
8. Juni – 5. Juli: Federico Herrero (* 1978, CRI)
6. Juli – 2. August: Stefan Marx (* 1979, DE)
3. August – 30. August: Joëlle Dubois (* 1990, BE)
Ausstellungen
6.00 €
Kunsthalle Düsseldorf
Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4, 40213, Düsseldorf
So. 23.08.26 11:00
Bewertungen
Die Kunsthalle wird als gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar beschrieben und bietet interessante und facettenreiche Ausstellungen auf mehreren Etagen. Die Ausstellungen von Peter Piller zeigen ein breites Spektrum seiner jahrzehntelangen Arbeit, bei der man viele wunderbare Kleinigkeiten entdecken kann. Die Kunstwerke sind nicht selbsterklärend, aber es gibt informative Begleitmaterialien wie ein großes Heft zur Ausstellung und einführende Texte für jeden Raum. Manche Besucher hätten sich jedoch eine zusätzliche Führung gewünscht. Bei der Ausstellung von Martha Jungwirth gab es leider keine Führung, aber es gab Kunstvermittler, mit denen man sich austauschen konnte. Die Kunstwerke waren farblich schön und schön anzusehen, jedoch war die Interpretation schwieriger. Besonders interessant waren Werke, die sich auf bekannte Werke aus der Vergangenheit bezogen. Die Ausstellung „Happiness Is a State of Mind“ bot eine interessante Zusammenstellung von Künstlern zum Thema Glück und wurde mit einer guten Audiobegleitung über QR-Codes empfohlen.
Die Kunsthalle wird insgesamt mit 4,33/5 Sternen bewertet.









