Köln verzeichnet mit einer Rücklaufquote von knapp 34 Prozent die höchste Beteiligung an den Olympia-Bürgerentscheiden in NRW. Die Abstimmung läuft bis zum 19. April und erfolgt ausschließlich per Brief.
Köln führt die Olympia-Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen an

Bei den aktuellen Bürgerentscheiden zur Olympia-Bewerbung in Nordrhein-Westfalen hat Köln die höchste Rücklaufquote erzielt. Nach einer Umfrage liegt die Beteiligung in der Stadt bei nahezu 34 Prozent.
Bis zum kommenden Sonntag haben über vier Millionen Bürger in 17 Städten die Möglichkeit, per Brief über die Bewerbung „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abzustimmen. Die Abstimmung erfolgt ausschließlich durch Briefwahl, und alle Wahlberechtigten haben die entsprechenden Unterlagen automatisch erhalten.
Rücklaufquoten in anderen Städten
Nach Köln folgen mehrere Städte mit geringeren Rücklaufquoten. In Monheim am Rhein liegt die Beteiligung bei etwa einem Drittel, während Leverkusen knapp 31 Prozent erreicht. In Dortmund und Düsseldorf haben sich jeweils rund 26 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt. Mönchengladbach verzeichnet eine Quote von etwa 25 Prozent, Essen liegt bei 24 Prozent, und Duisburg meldet 23,7 Prozent.
Am unteren Ende der Skala stehen Recklinghausen mit etwa 21,4 Prozent und Oberhausen mit knapp 20 Prozent. Herten hat mit 17,2 Prozent die niedrigste Beteiligung. Für Bochum, Krefeld und Pulheim liegen derzeit keine aktuellen Zahlen vor, ebenso fehlen Rückmeldungen aus Aachen, Gelsenkirchen und Wuppertal.
Auszählung der Stimmen
Die Stimmenauszählung erfolgt am Sonntagabend, und ein vorläufiges Ergebnis wird anschließend veröffentlicht. Damit der Bürgerentscheid gültig ist, ist nicht nur eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. In Städten wie Köln, die mehr als 100.000 Einwohner haben, müssen zusätzlich mindestens zehn Prozent aller Wahlberechtigten mit „Ja“ stimmen.
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