Walter Bockmayer war eine wichtige Figur in der Kölner Subkultur und prägte die Theaterlandschaft der Stadt nachhaltig. Sein Einfluss reicht bis heute und wird von vielen geschätzt.
Theater in Köln am 10.02.26: Walter Bockmayer

Er war der Millowitsch der Subkultur, der Kölsche Fassbinder: Walter Bockmayer. 1975 eröffnete er im Kwartier Lateng die „Filmdose“ – schnell erlangte das Lokal, vor allem durch die seit 1984 stattfindenden Theateraufführungen, die Bockmayer dort inszenierte, Berühmtheit – und mit ihm damals noch unbekannte Schauspieler*innen: Hella von Sinnen, Dirk Bach, Ralph Morgenstern u.v.m. Bockmayer und seine „Familie“ waren die Avantgarde der Kölner Queerness und festigten den Ruf Kölns als schwuler Hauptstadt. Das Produktionsbüro Petra P. erinnert an einen Künstler und Menschen, dem es selbst viel verdankt. Der in seinen Filmen und Inszenierungen Trash mit Hochkultur verband – ein Getriebener, ein Macher, ein mutiger Egomane, dem es egal war, was andere über ihn dachten.
WALTER BOCKMAYER. DER ANDERE MILLOWITSCH: ein Stück Zeit-, Stadt- und Theatergeschichte.
Von und mit: Daniel Breitfelder, Johannes Brüssau, Sebastian Kreyer.
Das queere Kollektiv Produktionsbüro Petra P. besteht aus Daniel Breitfelder, Johannes Brüssau und Sebastian Kreyer. Mit ihrer unverwechselbaren Ästhetik lesen sie die unterschiedlichsten Stoffe que(e)r. Für das Theater der Keller produzierten sie zuletzt Der ewige Spießer, ihre Produktion Traudl Junge. Im Schatten des Bösen, produziert für das Sommerblutfestival 2025, gewann den Preis der Sommerblut Foundation 2025, wurde für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2025 und für den Kölner Theaterpreis 2025 nominiert und ist ebenfalls weiterhin am Theater der Keller zu sehen.
Theater
12.00-24.00 €
Theater der Keller
Theater der Keller
Siegburger Str. 233w, 50679, Köln
Di. 10.02.26 20:00
Bewertungen
Das Theater erhält eine Bewertung von 4,83/5 Sternen. Die Besucher loben die neue Location des Theaters „Der Keller“ in Köln-Poll und sind positiv überrascht von der Atmosphäre sowohl im Bereich zum Verweilen als auch im Theaterraum selbst. Die Inszenierungen werden als leicht und dennoch komplex gelobt, mit sehenswerten Darstellern und vielschichtigen Repertoires. Besucher empfehlen das Theater gerne weiter und freuen sich auf weitere Vorstellungen.









