„Richard III.“ ist ein meisterhaftes Königsdrama, das die Analyse von Macht und Manipulation in den Mittelpunkt stellt. Regisseur Alexander Vaassen beleuchtet die gesellschaftlichen Kontexte und stellt die Frage nach der Rückkehr des Bösen.
Theater in Köln am 23.02.26: Richard III.

Regie Alexander Vaassen | Dramaturgie René Michaelsen | Regieassistenz Malwina Millahn | Regiehospitanz Aniki Lola Haase | Kostüme Wynonna Nixel und Christina Berger | Textarbeit Michael Steindl | Mit Nicole Kersten, Antonia Kalinowski und Stefanie Winner
Premiere am 07. Februar 2026 | Dauer ca. 90 Minuten
„Bei allen Himmeln, was für eine Welt!“
Richard III. gehört zu den faszinierendsten und finstersten Schurkengestalten der Weltliteratur. Shakespeares berühmtestes Königsdrama ist ein meisterhaftes Psychogramm des Bösen und gleichzeitig ein Paradestück in der Analyse von Macht und Manipulation. Indem er nicht nur den heimtückischen Titelheld, der im Dienste des Machtzuwachs über Leichen geht, sondern auch die Menschen seiner Umwelt ausführlich zu Wort kommen lässt, seziert Shakespeare die verhängnisvolle politische Dynamik, die den Aufstieg eines ruchlosen Karrieristen als unvermeidlich erscheinen lässt. Über den Geschehnissen liegt jedoch noch eine weitere bedrohliche Unsicherheit: Ist eine Gesellschaft überhaupt in der Lage, die elementare Kraft des Bösen zu regulieren, die offenbar nach längeren Perioden von Stabilität und Frieden mit beunruhigender Zuverlässigkeit wieder erwacht? So wird Regisseur Alexander Vaassen in seiner ersten Arbeit am Theater im Bauturm nicht nur die gesellschaftlichen Kontexte beleuchten, die Richards grenzüberschreitendes Verhalten ermöglichen, sondern auch eine viel grundlegendere Frage in den Raum stellen: Warum kehrt das Böse immer wieder?
Theater
5.00-24.00 €
Theater im Bauturm
Theater im Bauturm
Aachener Straße 24-26, 50674, Köln
Mo. 23.02.26 19:00
Bewertungen
Das Veranstaltungsort wird insgesamt sehr positiv bewertet, mit einer Gesamtbewertung von 4,83/5 Sternen. Besucher loben die vielfältigen Darbietungen, von historischen Inszenierungen bis hin zu Umweltthemen, die auf der Bühne präsentiert werden. Die Darsteller werden als sympathisch und talentiert beschrieben, die es schaffen, eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen. Die Inszenierungen umfassen sowohl emotionale als auch informative Elemente, die das Publikum ansprechen. Besonders hervorgehoben wird die Schauspielkunst und Bühnenpräsenz der Akteure, die ohne aufwändige Requisiten und Bühnenbilder beeindrucken.









