Die Pianistin Natalya Pasichnyk interpretiert das “Wohltemperierte Klavier” von Johann Sebastian Bach neu, indem sie Verbindungen zu seinen Vokalwerken herstellt. Zusammen mit dem Calmus Ensemble entsteht ein neues Kunstwerk im Dialog von Gesang und Klavier.
Chor & Gesang in Leipzig am 03.10.26: Bach im Dialog – Rethinking the Well-Tempered Clavier

„Das Wohltemperierte Klavier“, wie es noch nie gehört wurde: im Dialog mit Johann Sebastian Bachs Chorälen, Arien und Kantaten. Die schwedisch-ukrainische Pianistin Natalya Pasichnyk knüpft Verbindungen zwischen den Vokalwerken Johann Sebastian Bachs und seinem rein instrumentalen „Wohltemperierten Klavier“ und kreiert aus 48 Stücken eine zusammenhängende Geschichte. Gemeinsam entfaltet das Calmus Ensemble aus Leipzig mit Pasichnyk diese Deutungen nun klanglich: Die Musiker:innen verknüpfen das „Wohltemperierte Klavier“ mit Texten und schaffen so ein neues Kunstwerk. Gesang und Klavier treten in Dialog, Sprache und Klang verweben sich zu einer spirituellen Erzählung – einer Reflexion über die menschliche Existenz und Bachs Idee von Musik als Weg zur Erneuerung des Geistes.
Chor & Gesang
15.00-25.00 €
Deutscher Chorverband e. V.
Philippuskirche Leipzig
Aurelienstr. 54, 04177, Leipzig
Sa. 03.10.26 21:00
Bewertungen
Die Philippuskirche wird in den Bewertungen als wunderschön und mit atemberaubender Akustik beschrieben. Die Stimmen der Künstler werden als herrlich und wahnsinnig schön gelobt. Es wird erwähnt, dass die Instrumente perfekt zu den Stücken passten und die Soloauftritte beeindruckend waren. Zudem wird die angenehme Atmosphäre und die informative Gestaltung der Veranstaltungen positiv hervorgehoben.
Die Besucher loben die wunderbaren Stimmen von Amarcord in der Philippuskirche und empfinden den Kunstgenuss als besonders. Einige erwähnen, dass die Begleitung durch ein Quartett zeitweise etwas zu viel war, aber die Qualität der Gesangsdarbietungen dennoch beeindruckend war. Insgesamt wird die Veranstaltung als Gänsehautmoment beschrieben.
Einige Besucher fanden das Konzert nicht nach ihrem Geschmack, da es ihnen zu langsam und getragen erschien. Trotz der hervorragenden Stimmen und Interpretationen konnten sie keine Begeisterung dafür aufbringen. Dennoch wird die Akustik der Philippuskirche und die Qualität der Künstler gelobt.
Die Opernaufführung in der Philippuskirche wird als sehens- und hörenswert beschrieben. Besonders die Stimme von Amanda Martikainen wird als herausragend gelobt. Einige Besucher empfanden die Verbindung des Original-Sujets mit einem Rückblick auf die Wendezeit als gewagt, hätten sich aber eine konzentriertere Inszenierung gewünscht. Trotzdem wird die Aufführung insgesamt als toll bezeichnet.
Die Philippuskirche erhält insgesamt eine Bewertung von 4,50/5 Sternen basierend auf den gegebenen Bewertungen.









