Erinnerung und Gegenwart begegnen sich in Kunz’ poetischen Erkundungen. Seine Landschaften erzählen zugleich von Wandel und menschlichen Eingriffen.
Lesungen in Dresden am 25.11.26: Gregor Kunz – „Luftschiffhalde IV“

Das Gros der Gedichte in Gregor Kunz‘ neuem Lyrikband „Luftschiffhalde IV“ sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Sie zeugen von der anhaltenden Beschäftigung mit Herkunft, Kindheit und Jugend im Osten des Landes, mit der Wende und der Zeit danach. Mit Kunst wie mit politischen Realitäten. Sie geben Kunde vom Unterwegssein in Zügen, von Landaufenthalten, vom Blick auf Flächen mit dem „warmen Ton vergifteter Kräuter“ (Sachverhalte). Von Licht, Heiligen und Engeln in Wäldern ist zu lesen (Traumsequenz, November), von Vögeln, Bahnhöfen und Feldern. Es sind mitnichten Idyllen, überall findet man sich mit Spuren menschlicher Aktivitäten konfrontiert, auch dort, wo sie abwesend sind. Der Autor erkundet und reflektiert Zeitumstände, wie ein Teil der Sammlung ursprünglich hieß.
Gregor Kunz wurde 1959 in Ostberlin geboren. Seit 1979 schreibt er Gedichte und erhielt 1994 für die Höhe seiner Kunst, gemeinsam mit dem Schweizer Jürg Seeler, den 1. Förderpreis beim Lyrikpreis Meran. Der Großteil seines Werks erscheint bei Moloko Plus, neben einer dreibändigen Werkausgabe seiner Gedichte bis 2019 auch drei Collage-Romane und die vertonte Lesung „Nach Arkadia. Zoom“. Zu seinen bildnerischen Arbeiten gehören vor allem Collagen, Montagen und Illustrationen. Heute lebt der Autor in Dresden.
Lesungen
5.00-8.00 €
Erich Kästner Haus für Literatur
Das Erich Kästner Haus für Literatur
Antonstr. 1, 01097, Dresden
Mi. 25.11.26 19:00
Bewertungen
Der Veranstaltungsort wird mit 4,55 von 5 Sternen bewertet. Die Räumlichkeiten werden als sehr passend beschrieben. Bei vielen Gästen kann die Frischluftzufuhr allerdings unzureichend sein.
Das Museum gilt als interessant und ungewöhnlich. Seine interaktive Ausstellung lädt dazu ein, Geschichte zu erkunden. Auch ein Garten gehört zum Veranstaltungsort.









