Um 1900: Das Show Boat bereist den Mississippi mit einem bunten Varietéprogramm. Die sozialkritische Handlung thematisiert Rassismus und kulturelle Offenheit.
Musical in Dresden am 26.06.26: Show Boat

Um 1900: Das Show Boat bereist mit einem bunten Varietéprogramm die Städte entlang des Mississippis. An Bord und im Publikum sind die Rollen und Sitzplätze klar zwischen Weißen und Afroamerikaner*innen getrennt. Als der Showstar Julie als Tochter einer verbotenen „Misch-Ehe“ entlarvt wird, verlässt sie das Schiff – als erste von drei Frauen unterschiedlicher Generationen, die jenseits des Flusses ein bürgerliches Leben suchen. Auch Magnolia, die Tochter des Kapitäns, bricht an der Seite des Glücksspielers Gaylord Ravenal voller Hoffnungen nach Chicago auf. Jahre später, mittlerweile verarmt, singt sie im Nachtclub Trocadero vor, nicht ahnend, dass Julie – ebenfalls vom Schicksal gezeichnet – dort Sängerin ist und das Lied ihrer früheren Freundin erkennt.
Können sie sich jenseits sozialer Grenzen neu begegnen und gibt es ein Wiedersehen mit dem Show Boat? Jerome Kern und Oscar Hammerstein schrieben 1927 mit Show Boat das erste Musical überhaupt, das sich mit sozialkritischen Fragen auseinandersetzt. In ihrem sensiblen Portrait einer von Rassismus geprägten Gesellschaft warben sie mit legendär gewordenen Blues-inspirierten Songs wie „Ol’ Man River“ und „Can’t Help Lovin’ dat Man“ für kulturelle Offenheit, auch weit über ihre Zeit hinaus.
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Musik von Jerome Kern
Buch von Oscar Hammerstein II
Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Vorlage »show boat« von Edna Ferber
Deutsche Fassung von Roman Hinze
Musical
19.00-55.00 €
Staatsoperette Dresden
Staatsoperette Dresden
Kraftwerk Mitte 1, 01067, Dresden
Fr. 26.06.26 00:00
Bewertungen
Die Staatsoperette in Dresden wird von den Besuchern sehr geschätzt, da sie ein tolles Theater mit großartigem Bühnenbild und einem hörenswerten Orchester bietet. Die Plätze sind gut und die Darsteller singen und spielen gut, was zu einem hinreißenden Erlebnis führt. Sogar der Kinderchor wird als besonders bezaubernd empfunden.
Die Besucher hatten einen tollen Abend bei verschiedenen Veranstaltungen in der Staatsoperette. Sie genossen die Aufführungen, hatten beste Plätze und freuen sich auf zukünftige Besuche. Der Saal wird als sehr schön beschrieben, die Stimmen und Tänzer sind gut und die Atmosphäre ist durch viel Glitzer und gute Laune geprägt.
Die Aufführungen in der Staatsoperette, wie das schaurig-schöne Musical „Sweeney Todd“, werden von den Besuchern gelobt. Das Orchester, die Sängerinnen und Sänger sowie die Bühnenbilder und Lichteffekte sorgen für einen unterhaltsamen und spannenden Abend. Die Plätze sind toll und die Gruselatmosphäre wird genossen.
Die neue Spielstätte der Staatsoperette beeindruckt mit schönem Bühnenbild und Lichteffekten. Die Sängerin Christina Maria Fercher wird für ihren Gesang gelobt. Es gibt noch Verbesserungspotenzial beim Lautstärkeverhältnis zwischen Orchester und Sprechstimme, aber insgesamt wird die neue Spielstätte im Vergleich zum alten Haus als deutlich verbessert wahrgenommen.
Die Staatsoperette in Dresden erhält eine Gesamtbewertung von 4,93/5 Sternen.









