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Urlaub mit Karte bezahlen: Warum Euro am Automaten oft die teurere Wahl ist

Viele Reisende verlieren im Urlaub Geld durch Dynamic Currency Conversion. Experten empfehlen, beim Bezahlen mit Karte meist die Landeswährung auszuwählen.

Viele Reisende kennen die Situation: Im Urlaub erscheint am Kartenlesegerät plötzlich die Auswahl zwischen Euro und der Landeswährung. Für viele wirkt die Zahlung in Euro einfacher und sicherer – doch genau diese Entscheidung kann häufig unnötig teuer werden.

Der versteckte Kostenfaktor heißt Dynamic Currency Conversion

Hinter der scheinbar praktischen Option steckt die sogenannte Dynamic Currency Conversion (DCC). Dabei wird der Betrag direkt vor Ort in die Heimatwährung umgerechnet.

Das Problem: Der angezeigte Wechselkurs ist häufig schlechter als der Kurs, den die eigene Bank oder der Kartenanbieter verwenden würde. Dadurch können zusätzliche Kosten entstehen, ohne dass Reisende es sofort bemerken.

Im Urlaub besser in Landeswährung bezahlen

Experten empfehlen deshalb in den meisten Fällen: Immer die Landeswährung auswählen.

Wer beispielsweise in einem Land außerhalb des Euroraums mit Karte bezahlt, sollte am Terminal oder Geldautomaten möglichst nicht die Umrechnung in Euro wählen.

Stattdessen übernimmt die eigene Bank die Umrechnung – und diese ist häufig günstiger als das Angebot des Händlers oder Automatenbetreibers.

Ein kleiner Klick kann viel Geld kosten

Die Auswahl wirkt oft harmlos: Ein kurzer Fingertipp auf „Euro“ und die Zahlung ist abgeschlossen. Doch genau dieser Klick kann einen schlechteren Wechselkurs auslösen.

Besonders bei häufigen Kartenzahlungen im Urlaub können sich die zusätzlichen Kosten summieren.

Auch am Geldautomaten aufpassen

Nicht nur beim Bezahlen im Geschäft, sondern auch beim Abheben von Bargeld kann DCC angeboten werden. Auch hier gilt: Wer in der Regel die Landeswährung auswählt, vermeidet häufig ungünstige Umrechnungen.

Zusätzlich sollten Reisende auf mögliche Gebühren des Automatenbetreibers achten.

So sparen Urlauber beim Bezahlen

Einige einfache Regeln können helfen:

  • immer die Landeswährung wählen
  • Angebote zur direkten Euro-Umrechnung ablehnen
  • vor der Reise Gebühren der eigenen Bank prüfen
  • bevorzugt Karten ohne hohe Auslandskosten nutzen
  • Belege und Abrechnungen kontrollieren

Fazit

Die Auswahl zwischen Euro und Landeswährung am Kartenlesegerät kann im Urlaub einen großen Unterschied machen. Wer die automatische Umrechnung ablehnt und in der jeweiligen Landeswährung bezahlt, hat häufig bessere Chancen auf einen günstigeren Wechselkurs.

Ein kleiner Klick kann also entscheiden, ob die Urlaubskasse geschont wird – oder unnötig belastet wird.

WS