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Achtung: Betrugsversuch über WhatsApp mit gefälschten “Klara”-Nachrichten

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen warnt vor einer neuen Betrugsmasche auf WhatsApp, bei der Nutzer aufgefordert werden, für das angebliche Mädchen “Klara” abzustimmen. Kriminelle nutzen gehackte Kontakte, um persönliche Daten zu stehlen und weitere Nutzer zu täuschen.

Polizei warnt:
Brett Jordan auf Pexels

Warnung vor neuer WhatsApp-Betrugsmasche: “Klara”-Nachrichten im Visier

Die nordrhein-westfälische Polizei hat eine wichtige Warnung veröffentlicht, die sich auf eine aktuelle Betrugswelle über WhatsApp bezieht. Betroffene erhalten dort Nachrichten, die angeblich von Bekannten stammen und dazu auffordern, für ein Mädchen namens “Klara” abzustimmen. Diese Nachrichten wirken zunächst harmlos, doch in vielen Fällen sind sie das Werk von Kriminellen, die die Konten der Absender übernommen haben.

In den letzten Wochen meldete die Kreispolizei Borken mehrere Vorfälle, die auf diese Betrugsmasche hinweisen. Die Täter geben vor, es ginge um ein Stipendium für die Ausbildung von “Klara”. Weil die Nachrichten von bekannten Kontakten kommen, nehmen viele Nutzer sie nicht ernst genug und klicken leichtfertig auf die Links.

So funktioniert die Betrugsmasche

Der enthaltene Link führt die Nutzer auf eine gefälschte Abstimmungswebsite. Klickt man auf “Abstimmen”, wird man aufgefordert, seine Telefonnummer einzugeben und eine WhatsApp-Anmeldung durch die Eingabe eines Codes zu bestätigen. Mit dieser Methode können die Betrüger das WhatsApp-Konto des Opfers mit ihrem eigenen Gerät verknüpfen, was eigentlich für die Nutzung von WhatsApp auf PCs oder Tablets gedacht ist.

Sobald die Verknüpfung erfolgreich ist, haben die Täter Zugriff auf die Nachrichten und Kontakte des Opfers. Sie nutzen das gekaperte Konto, um die “Klara”-Nachricht an weitere Kontakte zu senden und so immer mehr Accounts zu übernehmen. Darüber hinaus können sie im Namen des Opfers Notfälle simulieren und Geldforderungen stellen, was an den bekannten Enkeltrick erinnert.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen

Die Polizei rät dringend davon ab, auf solche Nachrichten zu reagieren. Wer eine solche Nachricht erhält, sollte auf keinen Fall den Link anklicken oder einen WhatsApp-Code eingeben, da dies für die Teilnahme an einer Abstimmung nicht notwendig ist. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, den Absender direkt anzurufen, um zu überprüfen, ob die Nachricht wirklich von ihm stammt.

Nutzer sollten ihrem Bauchgefühl vertrauen und Nachrichten ignorieren, die ihnen suspekt vorkommen. Falls bereits auf den Link geklickt wurde, sollte in den WhatsApp-Einstellungen unter “Verknüpfte Geräte” überprüft werden, welche Geräte Zugriff auf das Konto haben. Unbekannte Einträge können dort gelöscht werden. Wurde das Konto bereits übernommen, ist es wichtig, die Kontakte zu informieren und eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Sicherheitsvorkehrungen zur Risikominderung

Um sich besser abzusichern, ist die Aktivierung der Zwei-Schritt-Verifizierung empfehlenswert. Diese Funktion verlangt bei jeder neuen Anmeldung die Eingabe einer selbstgewählten Zahlenkombination und bietet somit einen zusätzlichen Schutz vor unbefugtem Zugriff.

Die Polizei hebt hervor, dass jeder Nutzer von dieser Betrugsmasche betroffen sein kann, und empfiehlt eine vorsichtige Handhabung solcher Nachrichten.


Quellen: t-online, WDR

Bildquelle: Brett Jordan auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ricardo Bohn